Wie Henry Ford Fabriken für immer verändert hat
Berufsbedingt beschäftige ich mich mittlerweile täglich damit, wie man idealerweise effizient aber auch effektiv arbeitet – manch einer denkt bis heute, dass das im Prinzip das gleiche ist, ist es aber nicht. Was die beiden Arbeitsweisen aber gemeinsam haben: kognitive Last sollte immer so gering wie möglich gehalten werden. Je einfacher die Arbeit, umso besser, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Macht ja auch total Sinn: wenn du eine Aufgabe erledigen sollst, aber dabei noch an tausend Dinge denken musst, die drumherum liegen, ist die Überlastung nicht weit. Das bremst nicht nur in Sachen Effizienz, das führt auch schnell zu Fehlern – oder macht dich noch langsamer, weil du alles doppelt und dreifach kontrollieren musst.
Ein Umstand, den auch Henry Ford zumindest teilweise vor vielen Jahren erkannt hat – und dafür für damalige Verhältnisse eine reovlutionäre Lösung präsentiert hat, die heute so naheliegend wie nur möglich ist: Statt die Arbeit(er) ans Umfeld anzupassen, hat er das Umfeld an die Arbeit(er) angepasst.
Hieß damals: Einführung von langen Produktionsstraßen, um so die Teile, die montiert werden sollten zu den Arbeitern zu bringen. Die mussten dann unter anderem nicht mehr umherrennen, sondern konnten sich voll und ganz auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren:
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Der Witz ist, dass sich das auch heute noch im übertragenen Sinne auf unsere Arbeit übertragen lässt – zusammengefasst könnte man vereinfacht sagen: Man muss ein Umfeld schaffen, in dem seine Mitarbeiter ihre Höchstleistung abrufen können. Der Witz ist dabei, dass jeder Mensch individuell ist und entsprechend ein anderes Umfeld für seine ganz eigene Höchstleistung braucht. Heißt auch, dass man nie das Optimum für jeden erreichen kann, aber gemeinsame Nenner gibt es dennoch. Und wichtig dabei ist auch: eine harte Office-Regelung mit Anwesenheitspflicht ist es eher nicht ...
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