Wie Präzisionsmetallpuzzles hergestellt werden
Ich weiß nicht mal, ob es das Wort „Präzisionsmetallpuzzles“ tatsächlich gibt oder es nur meinem komischen Gehirn entsprungen ist. Ich weiß aber, dass ein paar von euch diese Dinger schon mal gesehen haben, gibt es ja oft in diesen Satisfying-Videos, wo Dinge einfach super exakt in irgendwelche Lücken passen, obwohl sie dafür gar nicht gemacht wurden.
Bei den Puzzles ist das noch mal ein bisschen spezieller, denn hier entsteht die Illusion, wenn das Teil perfekt an seinen bestimmten Platz passt, dabei aber die Ränder der einzelnen Teile nicht mehr zu sehen sind. Und ich weiß, wovon ich spreche, denn meine Tochter kramt immer wieder ihre Kleinkind-Puzzle hervor und möchte, dass wir sie zusammen machen – obwohl sie die mit verbundenen Armen und Augen eigentlich schon selbst machen kann. Aber was man nicht alles für die frühkindliche Erziehung auf sich nimmt - 982.423.490 das gleiche Puzzle ...
Insofern unterscheiden sich diese Präzisionsmetallpuzzles von den anderen satisfying Dingern dann doch deutlich, macht aber die Satisfaction nicht weniger.
Klar ist aber auch, dass da beim Herstellungsprozess tatsächlich aufs Detail geachtet werden muss, denn schon das kleinste Staubkorn kann die Illusion zerstören. Mindestens genauso klar ist dann auch, dass da natürlich irgendwelche fancy Maschinen zum Einsatz kommen, denn diesen Grad an Genauigkeit bekommst du nicht einfach so per Hand hin.
Sieht dann so aus:
🎬 Chapters
0:00 Opening (Digest)
0:21 Design
1:08 Stainless Steel Surface Milling and Drilling
2:00 Wire EDM Machining
2:50 Deburring
3:58 Side Lapping
4:49 Surface Polishing
6:50 Laser Etching
8:18 Final Polish
9:10 Shipping
9:20 Ending
Entsprechend kosten die Dinger dann auch ein paar mehr Mark, genauer gesagt locker mal um die 450€. Exklusive Versandkosten versteht sich ...
[via]






