Wie sich Hammer und Feder auf dem Mond verhalten
Ab und an bekomm ich mal wieder so einen Newsletter in mein Postfach gespült, in dem dann steht, worauf man bei Bewerbungen und Bewerbern mittlerweile achten muss. Ist natürlich Quatsch, denn überall wuselt jetzt KI rein und sortiert ganz unemotional aus, was nicht zu 100% passt – wenn man denn überhaupt noch Stellen besetzt. Was mich direkt an eine Geschichte von einem ehemaligen Chef erinnert, der mittlerweile auch CEO ist und sich online tatsächlich recht sympathisch inszeniert hat ... bis auch dann die Meldung die Runde machte, dass die Hälfte der Leute rausgeschmissen werden, weil man „KI jetzt produktiver einsetzt“. Schade irgendwie, wenn so ein idealisiertes Bild von einer Sekunde auf die andere in sich zusammenfällt.
Zurück zu den Bewerbungen: ab und an stehen dann da auch mal wieder ein paar Beispiele von irgendwelchen Brainteasern drin. Also Fragen, die man eigentlich nicht beantworten kann und auch gar nicht soll, da geht es eher darum, wie man ein schier unmögliches Problem lösen würde, ohne dass man es löst. Man soll halt zeigen, wie man denkt bla bla – finde ich genauso nervig und schwachsinnig wie Bewerbungen an sich.
Die berühmteste ist wohl, wie viele Schokolinsen in einen Smart passen würden, die wohl einfachste ist die danach, was wohl schneller schwerer ist: 1 Kilo Metall oder 1 Kilo Federn.
Was uns dann auch zu einem Video bringt, dass vor 55 Jahren aufgenommen wurde und bei der Antwort helfen kann (oder auch nicht, weils ne Quatschfrage ist). Denn damals, als die Apollo 15-Mission auf dem Mond unterwegs war, haben die Astronauten einfach mal einen Hammer und eine Feder fallen lassen. Das Ergebnis (Ungeduldige spulen bis 0:55 vor):
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Na sowas. Selbe Antwort übrigens bei der Quatschfrage: Ist beides gleich schwer – spielt aber ohne Atmosphäre offenbar auch keine Rolle.
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