Zu Besuch bei Hetzner in Falkenstein
Ich war mal vor vielen Jahren in einem Rechenzentrum, hatte damals auch noch deutlich weniger Ahnung von Technik und entsprechend waren dann auch die Eindrücke noch mal ein bisschen intensiver. Vor allem wie unspektakulär spektakulär das alles ist. Ich mein, am Ende stehen da einfach nur einen Haufen Rechner, auf denen ein bisschen Software läuft und das regelt dann eine Vielzahl von dem, was auf der Welt passiert. Und wie leicht man das einfach alles eigentlich zum Stoppen bringen könnte ...
Zweiter Aspekt zu diesem Beitrag: Man muss kein großes Geheimnis daraus machen, auch diese Webseite läuft am Ende des Tages auf einer Maschine von Hetzner. Klar könnte man das alles mal ein bisschen mehr in die Cloud heben und sowas cooles wie AWS und Kubernetes nutzen. Auf der anderen Seite ... ist halt auch nur ein Weblog, der mit ein paar Bildern und Wörtern befüllt wird, da kann man die Kuh auch im Dorf lassen. Dann doch lieber klassisch eine Maschine, klare Specs und alles noch ein bisschen hemdsärmelig – Dinge einfach nur zu machen, um sie zu machen und damit kein wirkliches Problem lösen ist dann irgendwo doch nicht ganz meine Natur.
Das gesagt liefert und Linus Tech Tips im nachfolgenden Video mal einen kleinen Einblick bei Hetzner in Falkenstein – so schließt sich dann auch der Kreis zwischen den ersten beiden Absätzen – und zeigt dabei nicht nur, dass Hetzner natürlich klassische Server betreibt, sondern auch ein bisschen DYI-Kram nutzt, der überraschend sinnvoll für das eigene Geschäftsmodell zu sein scheint:
We traveled to Falkenstein, Germany, to tour one of Hetzner's data centers and see how their hands-on, DIY approach helps power their infrastructure at scale. From custom-built solutions to the servers themselves, we got a behind-the-scenes look at how Hetzner does things a little differently.
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Absoluter Nerd-Kram, ich weiß. Aber ich finds durchaus interessant.
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