ZUSTRA – Drowned Body - Was is hier eigentlich los

ZUSTRA – Drowned Body

ZUSTRA – Drowned Body Lustiges

ZUSTRA – Drowned Body | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Wer den Werdegang der kroatisch-deutschen Musikerin und Produzentin ZUSTRA seit ihren vergangenen Singles verfolgt, weiß: Ihr cinematischer Art Pop schraubt einen – wie etwa ihre letzte Single Walking On The Moon – in kosmische Sphären, und erdet gleichzeitig mit feinsinnigem Gespür für das Sinnliche und Vieldeutige.

Und so brettert Drowned Body voll auf die Zwölf los, mit einem schön dreckig ver-bass-ten Gitarren-Riff, da scheinen die Drums zu einem Hexentreffen zu laden, während ZUSTRA erst unheilvoll flüstert und ihr dann die Zeile “The empire strikes back and it will fuck you into pieces” derart von der Zunge perlt, als würde es sich um eine Verführung handeln. Für sie ist es offenbar ein Leichtes, im selben Song Referenzen zu Star Wars und Shakespeare’s Macbeth zu vereinen. In der Ferne klappert eine Wüstenschlange und hallt eine Mundharmonika wie aus “Spiel mir das Lied vom Tod” und man weiß gar nicht: Ist das der Titeltrack zu einem Weltraum-Western, den Lars von Trier erst noch drehen müsste? Oder ist man in einer Folge Twin Peaks gelandet?

Auch das Musikvideo zu diesem mit Desert Rock angeschwitzten Alt-Pop-Song kann sich wieder mehr als sehen lassen und passt perfekt in das Gesamtkunstwerk der Visual Artist: Ein blauer Planet und eine verschleierte Frau beeinflussen auf recht wundersame Weise nächtliche Geschehnisse auf der Erde. Man kann den Clip als Hommage an das Science-Fiction-Drama “Another Earth” von 2011 verstehen, einem der Lieblingsfilme der Sängerin. Das Schauen und Hören regt innere Filme an: Was wäre, wenn unser Planet ein anderer wäre? Wenn unsere Wahrheit eine andere wäre?

ZUSTRA beginnt 2022 groß – da darf man sich schon mal auf das Album freuen!

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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