360° – Das war meine Woche – KW 34 / 2016

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Es ist schon erstaunlich, wie viel man innerhalb von ein paar Tagen vergessen kann – ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, was ich eigentlich am Montag und Dienstag getrieben hab. Wahrscheinlich irgendwelche nubbeligen Server-Fehler ausgebessert, die keiner mitbekommen hat, gestaubsaugt und die Löcher in der Luft gezählt.

Immerhin konnte ich mich mal wieder als bester Freund der Welt auszeichnen, indem ich Line recht spontan am Montag von ihrem ewig langen Workshop abgeholt hab – konnten selbst die neuen Kollegen kaum glauben (und ganz nebenbei bin ich auch noch aus der Führerschein-Probezeit gerutscht – war dann doch einfacher als gedacht und immerhin ein Punkt, den man hätte feiern können).

Ab Mittwoch war Line dann zu Hause – Sommergrippe. Es gibt wahrlich besseres bei den Temperaturen, aber sie erwies sich dann doch als sehr pflegeleicht. Das Highlight der bisherigen Woche war sowieso der Donnerstag, denn mein Mäuschen ist ein Jahr älter geworden.

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Viel mit ausschlafen war an ihrem Ehrentag allerdings nicht, denn wir wollten zur Abwechslung außerhalb frühstücken – die Nord Coast Coffee Roastery ist es geworden. Ein recht kleiner Laden nähe der Hafencity, aber immerhin liebevoll eingerichtet und einigermaßen am Wasser gelegen.

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Die Karte ist recht klein und für so einen Mäkel-Typen wie mich blieb auch nicht viel an Auswahl über, aber immerhin Rührei mit zwei Scheiben Brot und Frischkäse. War dann doch überraschend lecker und hat die etwas längere Wartezeit wieder wett gemacht. Am besten war allerdings der Kaffee: Tansania Amkeni. Nussiges Aroma mit einer Note von Orange – ich hab noch nie – wirklich noch nie – so einen leckeren Kaffe getrunken. Schwarz ohne jeglichen Schnickschnack und vor allem ohne die üblichen Bitterstoffe.

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Theoretisch würd ich mir den Kaffee nun auch Kistenweise nach Hause bestellen, aber wahrscheinlich war der nur so gut, weil die Jungs und Mädels einfach wissen, wie man Kaffee richtig macht. Man ahnt ja gar nicht, wie wichtig die exakte Temperatur, Ziehzeit undhastenichtgesehen sein kann. Insofern keine Empfehlung zum Kauf, aber definitiv eine zum Besuch der Nord Coast Coffee Roastery.

Danach sind wir endlich mal zu Planten un Bloomen hinne – seit 2009 bin ich nun in Hamburg und war noch nie dort. Da zeigt sich mal wieder das übliche Problem mit dem Erkunden der eigenen (Wahl)Heimatstadt. Man denkt immer „ach komm, das machen wir irgendwann mal“, aber man tut es einfach nicht.

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War tatsächlich ganz nett, wenn auch definitiv zu warm – wir haben dennoch knappe 5 Stunden durchgehalten und einfach mal die Natur genossen. Man macht ja sowieso viel zu selten und vergisst dabei, wie entspannend diese Offline-Zeit und gesund das Sein im Grünen sein kann. Praktischerweise gibt es dort auch an einigen Ecken Sitzgelegenheiten, die besonders von der älteren Generation offenbar den intensiv genutzt werden. Rente scheint dort nicht so schlecht zu sein.

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Abends ging es dann noch mit dem Teil-Familien-Anhang ins Haus der Bretagne – Crepes der anderen Art essen. Ich hab mich mal an dem mit warmem Ziegenkäse, Honig, Cassis-Zwiebelkonfitüre und Salat versucht. Recht lecker, nur die Messer hätten ein wenig schärfer sein können. Problem auch hier: die Temperaturen in Verbindung mit der schmalen Größe des Ladens. Wir hatten da noch einigermaßen Glück und waren recht früh dran – zum Ende hin war ich aber doch sehr froh, dass wir raus waren, zu stickig war die Luft und zu warm die ganze Location.

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Freitag dann noch eine Pressevorführung, Ärztegänge, Einkaufen und natürlich stand auch die Vorbereitung der neuen Win-Compilation auf dem Programm – Facebook-Fans konnten bereits einen ersten Blick reinwerfen.

Der Nachteil an so einem Geburtstag: viel vom Wochenende bleibt nicht mehr übrig. Line hat gestern den ganzen Tag in der Küche gewirbelt, ich war mit dem überfüllenden Feedreader beschäftigt und dann ist da ja auch noch dieses ganze HTML und CSS, in das man sich immer viel zu lange verstrickt.

Aber es könnte alles deutlich schlimmer sein, stellt euch nur mal vor, nach Freitag würde direkt wieder Montag kommen, das will ja auch keiner. Bis der 7-beste Tag aber wirklich wieder an die Tür klopft, hier die wihel-schen Highlights der vergangenen fast 7 Tage:

01. Der einzig wahre Master of the Internet
02. Süß und gemein in ein’m – Illustrationen von Ben Chan
03. Mehl-Ballett-Fotos von Alexander Yakovlev
04. Der älteste Fahrstuhlführer in Los Angeles – Ruben Pardo
05. Was keiner mitbekommen hat: Putschversuch in Deutschland 2015
06. Rag’n’Bone Man – Human
07. Streicheleinheiten für dein Auto: Der Shell V-Power SmartDeal
08. Naturgewalten-Timelapse: Vorticity
09. Wie man sich den Schnäuzer auch entfernen kann
10. Line macht Wassermelonen-Gurken-Salat mit Feta und Minze

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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