Das (vielleicht) älteste Haus in Deutschland
Hier bekomm ich wieder ein paar Flashbacks von der Zeit, als wir uns „intensiv“ nach einem Haus umgesehen haben. So richtig intensiv war das nicht, wir haben halt ein paar Suchen gestartet und der Dinge geharrt, die da so kamen. Eine äußerst lehrreiche Zeit, gerade auch weil man sich damit nicht gerade jeden Tag beschäftigt – im besten Fall machst du das ein Mal und bist dann durch damit.
Aber es ist auch irgendwo spannend, was man dabei alles lernt, worauf man achten muss und vor allem wer da alles die Hand aufhält, die mit unfassbar viel Geld gefüllt werden will. Zumindest wir haben jedenfalls unfassbar viel Geld hinlegen müssen, um überhaupt das Haus irgendwie kaufen zu können – dabei gehört das ja immer erstmal der Bank.
Spannend ist aber auch, was man so alles auf dem Markt findet. Klar, in den Anzeigen ist das alles einigermaßen aufpoliert, aber vor Ort sieht das nicht selten anders aus. Gerade wenn die Bude auch noch ein bisschen älter ist, muss man schon genau hinschauen, Pfusch gibt es schließlich überall. Und selbst wenn es dann augenscheinlich passt, muss man natürlich auch bedenken, dass der ganze Bums nicht jünger wird und Reparaturen anstehen.
Ganz besonders muss man das vermutlich im Hinterkopf behalten, wenn man ausgerechnet im ältesten Haus Deutschlands wohnt. Genau das macht Peter Willicks und wohnt im Haus Korbisch, von dem Teile mehr als 1.000 Jahre alt sind.
Scheint für ihn aber ganz okay zu sein:
Seit über 1000 Jahren steht das Haus Korbisch an der Mosel. Erbaut wurde der untere Teil des Wohnhauses etwa zwischen 930 und 950. Mittlerweile wohnt Archivar und Historiker Peter Willicks darin. "Es ist bei all seinen Besonderheiten dann auch ein normales, urgemütliches Wohnhaus", sagt er.
Bisschen cool ist das schon, aber muss man halt auch wirklich mögen, sowas.
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