Der Casio S100X Japanese Lacquer Edition Taschenrechner
Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, dass Taschenrechner auch im Jahr 2026 noch ein Ding sind. Klar, gerade die Kollegen aus dem Finance-Bereich benutzen die Dinger auch, aber dass wir wie in der Schule damals verlautet „nicht immer einen Taschenrechner dabeihaben“, ist mittlerweile auch mehr als eine Lüge. Ich mein, sogar meine Uhr kann simple Rechenaufgaben lösen und ist ja nicht so, dass wir nicht alle einen Mini-Computer in der Hosentasche haben, der je nach App auch wissenschaftliche Berechnungen easy vornehmen könnte.
Dennoch hab auch ich mich schon darauf eingestellt, dass wir irgendwann zur Schulzeit unfassbar viel Geld für so ein Gerät hinblättern müssen, weil das halt auch schon zu meiner Schulzeit notwendig war. Und auch wenn die Kids teilweise mit iPads ausgestattet werden, ist es ja nicht so, als ob wir nicht in einem Land leben würden, in dem man Dinge macht, weil man sie schon immer gemacht hat. Ich sag nur Overhead-Projektor ...
Immerhin, dann kann ich ihr auch zeigen, wie man auf dem Ding relativ simpel Spiele und kleine Spickzettel schreibt. Nicht, dass ich das zu meiner Schulzeit getan hätte und wenn doch, dann nicht um zu spicken, sondern um des Programmierens willens. Oder so, ihr wisst, was ich meine ...
Das dürfte mit dem Casio S100X eher schwierig werden, denn der kann tatsächlich einfach nur stumpf vor sich hin rechnen und hat dafür meiner Meinung nach eine übertrieben Modell-Bezeichnung. Noch übertriebener ist aber, dass es den auch in der speziellen Lacquer Edition gibt, bei dem das Ding nicht nur per Hand zusammengebaut wird, sondern auch nur die feinsten Materialien zum Einsatz kommen.
Nicht falsch verstehen, das sieht schon sehr edel aus und ist dann sicherlich bei Taschenrechner-Nerds ein echtes Statussymbol. Für so Banausen wie mich bleibt es am Ende des Tages aber schlichtweg ein normaler Taschenrechner ...
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Keine Ahnung, was das Teil am Ende kostet, aber die „normale“ Version des Caio S100X Premium liegt bei 350 Dollar ... bin ehrlich, dann doch lieber irgendeine App aus dem AppStore.
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