Die Geschichte von Werther’s Original Sahnebonbons
Ich hab gar nicht genug Arme, um Hände zu haben, an denen ausreichend Finger sind, um zu zählen, wie viele Videos ich schon gesehen hab, in denen irgendwer Bonbons hergestellt hat. Klar, schon ein sehr satisfying Vorgang, wenn dann die Masse so ganz langsam umherbewegt, gemischt und dann am Ende geschnitten wird. Gleichzeitig stell ich mir aber auch vor, dass das irgendwann dazu führt, dass man so gar keinen Bock mehr auf Bonbons und Süßkram allein hat – der Körper und die Gesundheit würde es vermutlich danken, aber der ganze Spaß, der damit verloren geht ... nee nee, da ist mir das Risiko dann doch zu groß.
Und ein Urgestein dieser Süßigkeiten sind natürlich die Sahnebonbons von Werther's Original. Quasi die Inkarnation von „Großeltern und Enkeln“, obwohl keiner weiß, warum eigentlich? Also klar, die Dinger gibt es schon ewig, auf der Verpackung selbst steht ja:
Es geschah im Städtchen Werther anno 1909. Dort schuf der Zuckerbäcker Gustav Nebel auf der Höhe seines Könnens sein bestes Bonbon. Er nahm frische Sahne, gute Butter, weißen Kristallzucker, goldgelben Kandis, eine Prise Salz und viel Zeit. Und weil am Ende die Sahnebonbons besonders gut gelungen waren, nannte man sie Werther's Original. Sie schmecken heute noch so köstlich wie von Meister Nebels Backblech genascht.
Aber das allein kann es noch nicht gewesen sein, gibt ja auch genug andere Süßigkeiten, die schon ewig produziert werden. Die Lösung ist da aber auch gar nicht so überraschend wie naheliegend: Es liegt natürlich mal wieder am „gut“ gemachten und konsistenten Marketing:
Werther's Original candies are known for their rich caramel flavor, their wholesome ingredients and their gold wrappers. But what they're most famous for is being the unofficial candy of senior citizens everywhere.
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Und sind wir mal ehrlich, so richtig geil sind die Dinger dann auch nicht. Vielleicht sind wir aber auch alle einfach noch zu jung.
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