Ein Computer als Wandgemälde versteckt
Bis vor ein paar Monaten war ich tatsächlich ein wenig stolz auf mein Kabelmanagement hier am Schreibtisch – zumindest so lange, wie man nicht unter den Schreibtisch schaut. Denn keine Ahnung habend davon musste ich auf die harte Tour lernen, dass Kabelmanagement auch irgendwie eine Wissenschaft für sich ist. Zumindest so lange, bis es endlich irgendeinen Weg gibt, wie man Kabel auf die zu benötigte Länge bringen kann. Wahr ist aber auch, dass ich mich natürlich nicht vorab informiert hab, wie man das eigentlich vernünftig angeht.
Stattdessen: Alle Kabel ab, alles auf dem Schreibtisch so positioniert, wie es am Ende sein soll und dann einfach alles nach und nach und nach wieder angeschlossen. Das geht dann so lange gut, bis du plötzlich ein Kabel in der Hand hast, dass zu kurz ist. Dann geht das Improvisieren los und das ganze Konzept beginnt, auf sehr wackeligen Beinen zu stehen.
Und richtig wild wird es, wenn plötzlich irgendwas nicht funktioniert und man den ganzen Bums auseinander rupfen muss ... was dann auch erklärt, dass ich mittlerweile nicht mehr so stolz auf mein Werk bin, denn teilweise sieht man das auch gar nicht mehr.
Naja, und dann ist da noch DIY Perks der sich einen Namen damit gemacht hat, Computer recht unscheinbar und unauffällig zu verbauen. Hauptsächlich in Schreibtische, weil man sie da am meisten auch benutzt. Aber jetzt haut er so ein Ding quasi in ein Bild. An einer Wand. Und das natürlich auch so clean wie nur möglich:
DIY Perks demonstrates a creative approach to workspace design by engineering a custom picture frame that folds down to function as a fully equipped desk. This project highlights the use of repurposed laptop hardware, integrated cable management, and artistic techniques to seamlessly hide an entire computing setup in plain sight.
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Optisch ist das alles natürlich unschlagbar. Aber auch aufwändig, wenn du mal an die Hardware ran musst ...
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