Nur ein Tattoo-Drucker | Was is hier eigentlich los
Nur ein Tattoo-Drucker | Was is hier eigentlich los

Nur ein Tattoo-Drucker

Nur ein Tattoo-Drucker | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

So wirklich lässt mich das Thema dann doch nicht in Ruhe, selbst in Zeiten einer Pandemie, in der es noch mal was ganz anderes ist, sich Farbe unter die Haut stechen zu lassen (Hygiene und so, ihr wisst schon). Erschwerend kommt hinzu: Mein Körper ist während des ganzen Homeoffice noch unförmiger geworden als eh schon und wir alle wissen ja, dass unförmige Menschen und Tattoos nur selten ästhetisch zusammen gehen. Bevor jemand schreit: Soll jeder machen, wie er will, aber die Dinger verziehen sich dann halt und zumindest in meinen Augen sieht das einfach nicht schön aus.

Außerdem nimmt die Zahl der -Träger ja auch eher zu als ab, sodass das Killerargument „Individualität“ auch nur noch bedingt greift – eigentlich gar nicht mehr.

Auf der anderen Seite: Irgendwie hat das auch was. Aber will man das dann ein Leben lang haben? Und welche Spätfolgen in Sachen Gesundheit gehen damit einher? Und welches Motiv denn überhaupt? Schließlich muss einem das ja auch langfristig gefallen und nicht nur für den Moment.

Nicht jede Frage lässt sich direkt beantworten, aber zumindest für Motiv und Körperstelle gibt es das eine oder andere Helferlein. Aus der Kindheit kennt man sicher noch die Klebebildchen, die man mit Wasser und Druck auf die Haut presst und die dann so lange halten, wie man die Finger davon lässt. Gibt es mittlerweile auch als Erwachsenen-Version, hält aber trotzdem nur 1 bis 2 Tage.

Und es gibt wohl mittlerweile eine ganze Latte an Druckern, die Mittels App das Wunschmotiv auf die Haut drucken und dank spezieller Tinte eine teils längere Haltbarkeit versprechen.

Prinker ist so ein Teil, gibt die Haltbarkeit hier aber auch nur „mit bis zu 2 Tagen“ an – da hält jede Kuli-Kritzelei länger. Außerdem ist das Werbevideo unfassbar furchtbar:

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Prinker S uses certified cosmetic black ink to apply waterproof, soap-washable DIY tattoos. So, date to experiment and color your way!

Prinker S supports iOS and Android.

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250€ soll das Gerät laut Hersteller kosten. Wirkt auf mich nicht wirklich wie Alternative und nicht mal wie ein schlechter Kompromiss … dann doch lieber die permanente Variante nach reiflicher Überlegung …

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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