Ein Mobiltelefon aus den 80ern nachgebaut - Was is hier eigentlich los

Ein Mobiltelefon aus den 80ern nachgebaut

Ein Mobiltelefon aus den 80ern nachgebaut | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Einer meiner aktuellen Lieblings-TikTok-Kanäle ist der, der alte Handys ausgräbt und ihre Funktionsweise noch mal in Erinnerung ruft. Nicht umsonst behaupte ich weiterhin, dass Handys früher einfach ein bisschen wilder waren – da ist noch nicht jeder mit einem Minitablet durch die Gegend gerannt, die zwar mittlerweile deutlich mehr können als so mancher Computer, aber äußerlich alle irgendwie gleich aussehen. Und ja, daran ändert auch das neue Duo nichts, auch wenn man natürlich begrüßen darf, dass da mal ein Hauch Innovation wieder aus Cupertino kommt (allerdings auch nicht äußerlich, sondern eher in Sachen Software und Detailverliebtheit).

Das war früher einfach anders, da hat man sich noch von der Masse abgehoben und vor allem auch mal mit Bedienkonzepten experimentiert. Klar, nicht alles war erfolgreich, aber der Einfallsreichtum – gerade auch in Sachen Erweiterbarkeit – war schon enorm und gerade bei dem aktuellen Einheitsbrei irgendwie rückblickend erfrischend.

Und bevor man sich von der Masse optisch durch die Gerätevielfalt abheben konnte, war man schon Exot, wenn man überhaupt ein mobiles Telefon sein Eigen nennen durfte. Keine Ahnung, wann das bei uns los ging, aber ich meine, das mein Vater in den frühen 90ern das erste angeschleppt hat. Drei Zeilen Display und viel mehr als Telefonieren war auch nicht drin – aber damals eben absolute Zukunftstechnologie.

Auch Kevin Noki reißt noch mal in der Zeit zurück und bastelt sich einen dieser dicken Klopper, die damals in den 80er gezeigt haben, wer nicht nur Geld hatte, sondern seiner Zeit voraus. Hier allerdings mehr ein Bastelprojekt, um zu schauen, ob man so ein Ding auch selbst zusammengestöpselt bekommt – und so ganz ohne modernes kommt es dann auch nicht aus:

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Erinnert mich ein bisschen an diese Gadgets, bei denen man einen fetten Telefonhörer via USB an sein Smartphone stöpseln kann. Unpraktisch wie die Hölle, dafür fällt man aber auf.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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