Grenzbahnhof Friedrichstraße
Bisschen wild schon wieder, dass die DDR hier häufiger (nun gut, das ist jetzt das zweite Mal) Thema ist. Aber gehört halt zur Geschichte dazu und wenn das in der Schule nur bedingt gelehrt wird und man auch sonst sich eher selbst darum kümmern muss, etwas darüber zu erfahren, ist das wohl sowas wie eine Lebensaufgabe bzw. einfach nie zu Ende. Kommt dann halt kleckerweise, find ich aber auch gar nicht mal so verkehrt, denn Frontbeschallung funktioniert ja ohnehin nur so semi-gut und diese Gefahr, dass einem ein Thema irgendwann überdrüssig ist, ist ja auch nicht zu unterschätzen.
Mindestens genauso absurd war vermutlich der Grenzbahnhof Friedrichstraße. Allein dass man damals Berlin einfach zweigeteilt hat, war ja schon Quark, aber so richtig deutlich wird das vermutlich erst hier, wo dann auch ein Gebäude einfach zweigeteilt war. Da war die andere Seite so unfassbar nah und dann doch durch Stahlwände getrennt.
Nachfolgend eine Doku, die diese Sinnlosigkeit festgehalten hat:
Der Grenzbahnhof Friedrichstraße war über 28 Jahre lang, Nadelöhr zwischen Ost- und West Berlin. Getrennt durch eine Stahlwand, hatten die Züge aus dem West- und Ostnetz in Friedrichstraße ihren jeweiligen Endpunkt auf der Stadtbahn. Im Zwischengeschoß war die Grenzabfertigung für die Einreise in die Hauptstadt der DDR untergebracht. Vor über 30 Jahren haben wir die unerträgliche Situation festgehalten und Wiederverbindung dokumentiert.
Dinge, die man sich eigentlich nicht ausdenken kann.
[via]



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