HyperZooming through Hallstatt

HyperZooming through Hallstatt

Schon mal was von Hallstatt gehört? Hoffentlich, schließlich ist die kleine 780-Seelen-Gemeinde UNESCO-Weltkulturerbe und so ziemlich das idyllischste Fleckchen, dass man für einen Heimatfilm in den Bergen finden kann. Vielleicht, all zu oft hält man sich als Hamburger in den Bergen ja dann doch nicht auf, um das objektiv beurteilen zu können. Entsprechend kann ich auch gar nicht sagen, ob das kleine Örtchen am Hallstätter See in gelegen irgendetwas Besonderes bieten kann als diese typische Bergidylle, immerhin hat man aber in der Nähe einen Zeitabschnitt aus der älteren Eiszeit – also irgendwas um 800 – 450 v. Chr. – gefunden.

Klingt komisch formuliert oder? Steht aber genau so bei Wikipedia und irgendwie ist die Vorstellung, dass man Zeit als Abschnitt irgendwo liegend findet ja auch ganz schön. Spielt im weiteren Verlauf aber auch keine Rolle.

Denn eigentlich geht es hier vorrangig um den geilen, neuen Scheiß, der sich HyperZooming nenntn. Das ist so eine Mischung aus Timelapse, Hyperlapse und eben Zoom. Ich hab nicht den blassesten Schimmer, wie man das überhaupt ansatzweise produziert, gerade mit dem Zooming durch Gebäude und Fenster – aber es sieht ziemlich cool aus. Bestimmt Voodoo und Photoshoppremiereadobe-Kram auf professionellstem Nivau:

HyperZooming through Hallstatt from geoff tompkinson.

Und dennoch – wahrscheinlich meinem Spießertum geschuldet – sind mir die normalen Timelapse-Aufnahmen noch immer am liebsten. Immerhin haben wir jetzt auch mall Hallstatt kennen gelernt. Hättet vermutlich weder ihr noch Hallstatt jemals für möglich gehalten.

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Über Martin

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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