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Kazy Lambist - Oh My God | Was is hier eigentlich los
Kazy Lambist - Oh My God | Was is hier eigentlich los

Kazy Lambist – Oh My God

Kazy Lambist - Oh My God | Musik | Was is hier eigentlich los?

Sky Kiss, die neue EP von Kazy Lambist, ist eine Reise durch verschiedene musikalische Einflüsse von Kazy Lambist. Insgesamt vier neue Tracks, jeder mit seiner eigenen Identität. Die EP beginnt mit einem Pop-Sound, gleitet dann in Richtung Downtempo und schließt mit dem Titeltrack Sky Kiss, der in Zusammenarbeit mit Jean-Benoît Dunckel von der legendären Band Air entstanden ist und uns in eine träumerische Atmosphäre eintauchen lässt, die Kazy Lambist in seiner Jugend idealisiert hat. Die neue EP bringt die Talente von Glasses, Amouë und Jowee Omicil zusammen, und das mit umwerfender Wirkung.

Die Präsenz von Amouë ist ein integraler Bestandteil des Projekts Kazy Lambist, sowohl in kreativer Hinsicht als auch auf der Bühne. Es war nur selbstverständlich, dass sie auch auf dieser EP zu hören ist. Der Track Deï handelt von unkontrollierbaren Gefühlen, die zu stark sind, um zu verschwinden, und ihrer zerstörerischen Kraft. Das himmlische Feeling des Tracks, vergleichbar mit dem einer heiligen Messe, dient dazu, die Überlegenheit dieser Gefühle gegenüber dem einfachen menschlichen Willen hervorzuheben.

Auch wenn er seinen Vornamen mit einem legendären britischen König teilen mag, hat Arthur Dubreucq in den letzten Jahren unter dem Pseudonym Kazy Lambist am runden Tisch des Elektro-Pops Platz genommen. Mit gerade einmal 25 Jahren hat der junge Franzose – dessen Debütalbum 33 000 Ft. im Juni letztes Jahr veröffentlicht wurde – bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Seine Tracks, die Arthur online veröffentlichte, haben Millionen von Hörern angehäuft, wobei sein Fanclub einige große Namen gewonnen hat. Im Ausland haben der Oscar-Preisträger Guillermo del Toro und die britische Regisseurin Ana Lily Amirpour in aufgeregten Tweets ihre Liebe zur Musik von Kazy Lambist bekundet.

Arthur wurde in Montpellier geboren und wuchs dort auf – heute lebt er immer noch da. Als Junge lernte er klassisches Klavier, dann versuchte er sich als Gitarrist in Rockbands. Zu Hause waren es Alben von Gainsbourg und LPs mit afrikanischen Klängen, die den Plattenspieler dominierten, ebenso wie der Soundtrack zu The Virgin Suicides, der einen besonderen Eindruck hinterließ. Im persönlichen Pantheon des jungen Mannes regierte der Jazz mit großen Namen wie Duke Ellington, dem er auf seiner ersten EP mit dem Track Duke Elise & I Tribut zollt.

Auf der anderen Seite des Atlantiks setzte sich seine musikalische Ausbildung fort: Ein Jahr vor dem Abitur brachte ein Austauschprogramm Arthur nach Kanada, direkt an die Grenze zu Alaska, “inmitten von Bären und Karibu”. Der Schüler fügte dann eine neue Schnur an seinem Bogen hinzu: Er nahm Selbstverteidigungsunterricht, um zu lernen, wie man im Falle eines Eisbärenangriffs zurückschlägt. In Kanada spielen viele Gymnasiasten Musik, und Arthur wurde zu einem leidenschaftlichen Hip-Hop-Fan. Da er sich beim Rappen auf Englisch nicht wohl fühlte, begann er, Beats für andere auf seinem Computer zu komponieren.

Zurück in Frankreich setzte er diese Arbeitsweise fort. “Nach und nach kaufte ich die Ausrüstung, die ich brauchte, um mein eigenes Home-Studio aufzubauen. Und so komponiere ich immer noch, allein in meinem Schlafzimmer.” Und so wurde Kazy Lambist geboren, der Künstler mit dem erfundenen Namen, dessen Bedeutung uns immer noch entgeht. “Ich erfinde gerne neue Bedeutungen für Kazy Lambist, wenn ich gefragt werde, was der Name bedeutet“, lächelt Arthur. “Gerade jetzt möchte ich sagen, dass es der Name eines traditionellen Alkoholtrinkers im Norden von British Columbia in Kanada ist.” Prost!

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Über Martin

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