Kids Trends
Als ich vor ein paar Wochen krank war, habe ich nicht nur TikTok durchgeschaut, sondern auch YouTube. Heißt auch, dass ich dann irgendwann bei solchen Videos angekommen bin, in der Leute erzählen, wie sie dank KI einen Haufen Apps entwickelt haben und jetzt ihr Leben chillen, während sie damit Geld verdienen. Das ist zugegeben schon ein bisschen inspirierend, aber irgendwie bin ich da auch nicht so richtig der Typ für – dafür hängt mein Herz dann doch zu sehr an Produkten, als dass ich da irgendwas mache und es im Zweifel einfach wegschmeiße, wenns nicht sofort fliegt. Zumal man ja auch erstmal was finden muss, was man bauen will und hinter dem man steht.
Die Lösung der Leute dafür: Einfach Keywords checken, eine schnelle Konkurrenzanalyse und dann Abfahrt. Was mich auch ein bisschen an Google Trends erinnerte – einer dieser Services, den ich bis heute nie genutzt hab und daher vielleicht auch nie verstanden hab. Ich mein, um mal nachzuschauen, wonach die Leute wann vermehrt gesucht haben, ist sicherlich interessant und Trendforscher können damit bestimmt auch cooles Zeug anstellen, aber so als Ottonormalverbraucher ... nun ja.
Und so ein bisschen erinnert auch Kids Trends von Riley Walz an Google Trends, ist dann aber doch ein bisschen cooler. Denn dafür hat er über 100 Millionen Zeichnungen von Artsonia durchforstet und die Bilder thematisch passend geclustert und so ein Google Trends basierend auf Kinderzeichnungen geschaffen.
Das zeigt dann somit nicht nur, was die Kids beschäftigt, sondern auch wie sie die Welt sehen. Ein Schelm, wer hier jetzt noch denkt, dass die mal unsere Zukunft sind. Also damals, als noch nicht klar war, dass die KI uns in 10 Jahren auslöschen wird, weils dann wohl doch nicht so einfach ist, das Zeug im Zaum zu halten ...
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