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Kurzfilm: Cutaway | Was is hier eigentlich los?
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Kurzfilm: Cutaway

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Was macht einen richtig guten Film aus? Natürlich eine exzellente Handlung und Schauspieler, die was von ihrem Fach verstehen, keine Frage. Aber auch Maske, Kostüme, Filmsetting und nicht zuletzt auch Sound und Kameraführung müssen stimmig sein – wenn dann auch noch die Dialoge knackig sind, hat man für die nächsten anderthalb bis zwei Stunden unterhaltungstechnisch den Hauptgewinn gezogen.

Aber es geht eben auch komplett anders, ihr kennt das ja mit der Ausnahme, die die Regel bestätigen muss. Irgendwie auch kein schönes Leben, so als Ausnahme – ständig muss man beweisen, dass man nicht ist, wie alle anderen und das nur, damit dann andere doch Recht haben. Stell ich mir sehr anstrengend vor.

Kazik Radwanski hat einen Kurzfilm geschaffen, der eigentlich keine spezielle Handlung hat, Maske und Kostüme spielen auch nicht die außerordentliche Rolle und Dialoge sind zwar vorhanden, tragen aber so gar nicht zum Film bei. Stattdessen sehen wir eigentlich einfach nur Hände eines Arbeiters – aber Radwanski schafft es dennoch mit diesem kleinen Werk zumindest mich an den Bildschirm zu fesseln und siehe da: trotz des eigentlich einseitigen Blickwinkels ergibt sich doch eine Geschichte, die auf ihre Weise fasziniert:

Cutaway from Medium Density Fibreboard Films.

Told entirely through close details of hands and objects, Cutaway portrays a phase in the life of a single young man as he works as a labourer, pursues relationships with women, and comes to terms with a life changing event.

Toller Kurzfilm.

[via]

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