Kunst auf Macarons von Kim Delia
Auch so ein Hype, der plötzlich da war und dann wieder weg, weil einfach jeder mitgemacht hat. Vielleicht aber auch nur in meiner Bubble, vielleicht auch nur bei Line, aber vor einigen Jahren waren bei uns Macarons einfach DAS Ding. Ich kann noch nicht mal erklären, warum, glaube aber, dass da die Herstellung einen ganz wesentlichen Faktor spielt. Denn auch Line hat mal versucht, Macarons zu backen, aber das ist ja so ein feinfühliger Fitzelkram ... bestätigt mich einfach darin, dass dieses ganze Kochen und Backen nur bedingt viel Spaß macht, weil das Drumherum unglaublich viel Zeit frisst.
Vielleicht ist der Hype bei mir aber auch nur verschwunden, weil das gar nicht so einfach ist, an wirklich gute Macarons zu kommen. Denn die Massenware, die man mittlerweile an jeder Ecke bekommt, zeichnet sich vor allem durch eines aus: Es schmeckt unfassbar süß. Und leider selten nach mehr, was dann die teils übertriebenen Preise kaum bis gar nicht rechtfertigt.
Keine Ahnung, wie die Macarons von Kim Delia schmecken, aber das ist bei der Schweizerin zumindest im ersten Moment auch zweitrangig – bei ihr bekommt vor allem das Auge etwas geboten. Denn nicht nur ist sie in der Lage Macarons ganz allgemein herzustellen, bei ihr sind das richtige Kunstformen, mit kleinen Figuren auf den Dingern – oder auch einfach mittendrin. Und das nicht mal hauptberuflich, denn die gelernte Floristen arbeitet eigentlich in einem Klamottenladen:
Da sind die Dinger wirklich viel zu schade zum Essen.
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