Martin
Phil Hansen zeichnet mit Strom | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Phil Hansen zeichnet mit Strom

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Stellt euch mal vor, es gäbe kein Strom. Das schlimmste dabei wäre, ihr könntet wihel.de nicht lesen – allerdings könntet ihr auch nicht lesen, dass ihr euch vorstellen sollt, dass es kein Strom gibt, ein herrliches Paradoxon. Das ist in etwa so wie Zeitreise oder Blicke in die Zukunft. Ich denk dabei gern an eine Szene aus dem ersten Matrix-Teil, als das Orakel Neo sagt, dass er sich keine Gedanken über die Vase machen soll, die er wenig später runterschmeißt. Denn die Frage, die dahinter steckt: hat er die Vase wegen dem Hinweis umgeschmissen oder einfach so? Das selbe bei Zeitreisen: wenn man in der Zeit zurück reist und sich selbst als Kind umbringt bzw. gar seine Geburt verhindert, existiert man in der Zukunft nicht. Wie kann man dann aber zurück reisen und seine Geburt verhindern? Und wenn man das nicht kann, wird man dann doch geboren?

Aber zurück zum Strom: geile Erfindung, wenn er nur nicht so teuer wär. Ok, wir achten zu Hause nur bedingt auf Strom, denn für mich gehört Strom eigentlich zum Grundrecht eines jeden Erdenbürgers. Sehen die Konzerne nicht ganz so, aber das ist ein anderes Blatt. Phil Hansen braucht auch Strom, aber nicht nur für das alltägliche Leben, sondern auch für seine Kunstwerke – denn Hansen zeichnet mit Strom. Und wenn wir schon bei der Elektrizität sind, dann macht es auch Sinn, dass er Nikola Tesla zeichnet:

Fantastisch.

Mehr seiner Arbeiten findet ihr hier.

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