Nazis und die deutsche Sprache

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Gestern hab ich einen Kommentar bekommen (\o/) in dem mir vorgeworfen wurde, mein Posting wäre populistisch. Nachdem ich dann durch Google auch mal rausgefunden habe, was damit überhaupt gemeint ist und mich anschließend nicht erfolgreich deswegen in den Schlaf weinen konnte, dacht ich mir – machen wir doch einfach damit weiter. Immerhin war das der erste Kommentar seit langem – vielleicht ist das die nächste Stufe nach dem Clickbaiting!

Und wo kann man besser einfach mal seine Meinung raus rotzen, als bei diesen braunen Idioten, die die meisten als Nazi bezeichnen? Eben.

Das schöne am Internet ist – und das sieht man auch schon an dem Vorwurf – dass mittlerweile jeder irgendwo sein Ventil findet, um seine wirren Gedanken rauszublasen. Manche basteln sich dafür ihre Blogs, andere treiben sich in den 90ern hängen geblieben in irgendwelchen Foren rum, der Großteil aber nutzt die größte Plattform, die wir haben – Facebook. Das sollen sie auch gern tun, dafür ist die ja schließlich da, aber Facebook bietet eben auch den Vorteil, dass sich wiederum andere sehr gut unterhalten fühlen. Wie ich. Schließlich gibt es mittlerweile kaum lustigeres als die immer wieder bemühten aber erfolglosen Versuche, wenn echte Deutsche die deutsche Sprache beherrschen wollen:

Nazis und die deutsche Sprache

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Man kann ja wirklich nur froh sein, dass dieser ganze Kram mit der Herrenrasse gescheitert ist – am Ende würde jeder schreiben wie er will und wir uns gar nicht mehr verstehen. Gruselig.

Wer noch mehr will, lässt direkt einen Like bei dieser Facebook-Seite da.

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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  1. Der Text von Fräulein Schneider gefällt mir ganz besonders.

  2. Schlapp gelacht über die doofen Nazis, und gleichzeitig von den Deppen Kotzreitz

  3. Katzen gegen Glatzen, Hooligans Gegen Satzbau, Auslenda nehmn uns der Bildunk weg <--- alles sehr likenswert.

  4. Der erste Kommentar seit langem? Das habe ich aber gern getan!

    „Das schöne am Internet ist – und das sieht man auch schon an dem Vorwurf – dass mittlerweile jeder irgendwo sein Ventil findet, um seine wirren Gedanken rauszublasen.“

    Moment, war das jetzt so ein wirrer Gedanke? Um das klarzustellen: Es gibt definitiv populistisch und populistisch. Ich hab auch mal gegoogelt, und bei dem Thema muss sogar Wikipedia passen :„Für den Begriff Populismus […] gibt es keine eindeutige Definition. Für mich heißt populistisch nicht gleich rechts. Was ich ein wenig populistisch an der Sprache des Artikels fand, war diese Haltung à la „Die da oben verarschen uns ja nur“(Man sieht, ich übertreibe). Es gibt momentan viel zu viele „da oben“, die uns verarschen, aber man sollte da nicht verallgemeinern.

    „Und da wundert sich noch einer, dass die Wahlbeteiligung in diesem Land so unfassbar enttäuschend ist“. Müsste nicht die Wahlbeteiligung besonders hoch sein, wenn man nicht will, dass einem die Regierung jeden Tag nichtsbedeutenden Müll erzählt? Wenn man sich das Video so anschaut, dann ist es vielleicht nachvollziehbar, wieso so viele nicht wählen. Aber anscheinend wollen viele nicht die Möglichkeit ergreifen, zu ändern, wer auf diesen Stühlen sitzt.

    • Martin

      Hui, ruhig Blut. Die wirren Gedanken bezieh ich absolut nicht auf dich, viel eher auf mich.

      Ich hab bei Wikipedia das gefunden, das hat mir gereicht: „In der politischen Debatte ist Populismus oder populistisch ein häufiger Vorwurf, den sich Vertreter unterschiedlicher Richtungen gegenseitig machen, wenn sie die Aussagen der Gegenrichtung für populär, aber nachteilig halten.“ Is ja letztendlich auch egal, ich weiß, was du meinst :)

      Der Gedanke zur Wahlbeteiligung ist völlig richtig. Das Problem ist, dass die Wenigsten so denken. Stattdessen kommt dann „wir können es ja eh nicht ändern und die machen sowieso was sie wollen“. Leider wird das von der Politik selbst auch noch gefüttert denn gefühlt kann sich ja jeder als Regierender hinstellen und irgendwie wird doch nichts besser. Dazu die ganze Bürokratie, auf die sowieso keiner Lust hat (aber eben auch keiner etwas dagegen unternimmt) … es gibt eben viele Gründe und keiner fühlt sich so richtig verantwortlich, dagegen mal was zu machen.

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