Nur ein 3D-gedruckter Odhner Arithmometer I - Was is hier eigentlich los

Nur ein 3D-gedruckter Odhner Arithmometer I

Nur ein 3D-gedruckter Odhner Arithmometer I | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile muss ich nur noch müde lächeln, wenn es mal wieder um das Thema Schule geht und was uns damals eingetrichtert wurde. Ich will gar nicht zu schlecht darüber reden, das hat sicherlich damals alles Sinn ergeben, aber auch nach ein paar mehr Jahren werd ich das Gefühl nicht los, dass da vieles dabei war, dass uns im allgemeinen Leben bzw. Alltag nur bedingt hilft. Bis heute wurde ich nicht ein Mal gefragt, wie die „Fabriken von Zellen“ heißen oder wie groß eine Fläche unter einem Graphen ist und eine Gruppe, in der wir nach Feierabend fleißig Gedichte interpretieren und rätseln, was der Autor uns eigentlich sagen wollte, hab ich auch noch nicht gefunden (dafür dreht sich bei mir sehr viel um direkte Kommunikation und „sagen, was ist“) Und sowieso war ja mal die größte Lüge überhaupt, dass wir später nie einen Taschenrechner dabei haben werden – wobei, stimmt, unsere Smartphones sind mittlerweile wesentlich mehr als nur simple Taschenrechner.

Wobei wir damit auch schon beim Thema sind, denn der Odhner Arithmometer I ist womöglich sowas wie der erste Taschenrechner. Wobei Vierspezies-Sprossenradmaschine trifft es eigentlich eher, aber damit kann man im Wesentlichen rechnen.

Und genau so ein Ding hat Matthew Lim dank 3D-Drucker, ein paar Schrauben und ein bisschen Gummi nachgebaut. So ganz versteh ich nicht, wie das Prinzip funktioniert, umso faszinierender ist daher also auch, wie nach ein paar Drehungen das Ergebnis einfach angezeigt wird. Wie bei so einem richtigen Taschenrechner eben:

I built a fully mechanical calculator inspired by the Odhner Pinwheel

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Wie so häufig kann man auch das nachbauen, für 24€ gibt es an dieser Stelle die Druckdateien nebst Anleitung. Für den Fall, dass man dann doch kein Smartphone aber trotzdem einen Taschenrechner dabei haben will.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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