Nur ein durchsichtiger Bildschirm
Als ich den Beitrag gestern gefunden hab, dachte ich: Endlich! Endlich echte Zukunftstechnologie, wie wir sie aus Film und Fernsehen kennen. Dann ist es auch nicht mehr weit, bis unsere Smartphones bzw. Tablets nur noch aus maximal bruchsicherem Glas bestehen und man damit einfach alles machen kann.
Nicht, dass ich darauf warten würde, um es endlich benutzen zu können, aber es ist schon ziemlich cool, wenn man sieht, was „in naher Zukunft“ möglich wäre und wir alle träumen doch ein bisschen davon, dass Jarvis Zuhause endlich einzieht. Ja, geht mittlerweile so halb mit OpenClaw, aber ... wer sich ein bisschen in das Thema reingelesen hat ... ich weiß nicht, ich tu mich schwer damit, unausgereifter Technik ohne klare Grenzen einfach Zugriff auf alle meine Daten zu geben. Ein Schelm, wer hier an Google denkt, aber ihr wisst, was ich meine. So ein wenig (eingebildete) Kontrolle ist dann doch ganz nett.
Zurück zum Thema: Work from Hype hat sich neulich zum Ziel gesetzt, einfach mal so einen futuristischen Bildschirm, der am Ende einfach durchsichtig ist, zu basteln. In meiner naiven Vorstellung hätte das natürlich auch Nachteile, gerade wenn hinter dem Bildschirm noch richtig Bewegung im Raum wäre, aber genau wie bei OpenClaw müssen wir ja irgendwo anfangen und keiner behauptet, dass das direkt zu Anfang perfekt ist.
Wie sich allerdings herausstellt, ist es dann doch nicht so einfach in Marke Eigenbau so ein Ding herzustellen. Technik direkt ins Glas oder der Oberfläche verbauen fällt schon mal aus, weil das doch nahe an Raketenwissenschaft kommt, und mit einem Projektor ... tun sich ganz andere Probleme auf:
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Ist dann doch ganz anders geworden, als ich dachte und irgendwie schade, dass man das tatsächlich nur sehr bedingt produktiv einsetzen kann. Aber cool, dass er das gemacht und vor allem durchgezogen hat. Ich kann den zwischenzeitlichen Frust sehr gut nachvollziehen.
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