Ruby – Ein Interview mit einer 86 Jahre alten Appalachin - Was is hier eigentlich los

Ruby – Ein Interview mit einer 86 Jahre alten Appalachin

Ruby – Ein Interview mit einer 86 Jahre alten Appalachin | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Vorab: Ich hab wirklich keine Ahnung, ob die Bezeichnung Appalachin okay ist. Falls nicht, sehe man mir das bitte nach, ich bin ein kultureller Trottel und steig dank Vereinnahmung diverser Begriffe irgendwelcher Idioten oft nicht mehr durch, was noch okay ist und was nicht.

Aber darum soll es gar nicht gehen, sondern um ein anderes großes Manko von mir: Umgang mit alten Menschen. Nicht, dass ich die jetzt auf der Straße immer schubsen und Gehstöcker klauen würde – aber es fällt mir tatsächlich schwer, mit besonders betagten Menschen einigermaßen okay umzugehen.

Ein großer Grund: Eine gewisse Ungeduld bzw. maximal fehlende Motivation, Dinge oft zu wiederholen. Das Absurde ist: Das ist eigentlich ein erheblicher Teil meines Jobs – Dinge immer und immer wieder zu erklären. Nachvollziehbar, wenn ich das bei Menschen muss, die bei den vorherigen Malen nicht dabei waren, aber eben schwierig, wenn ich das gegenüber Leuten tun muss, die das mindestens einmal gehört haben. Und bei alten Menschen kann das aus diversen Gründen häufiger vorkommen.

Überhaupt fällt es mir zudem schwer, mit Menschen umzugehen, die – und das klingt maximal arrogant – nicht so fit im Kopf sind, wie ich. Nicht, dass ich Dinge nicht gern erkläre, ich liebe das, aber es wird sehr schnell sehr anstrengend, wenn man mir auch nach dem dritten Versuch nicht folgen kann. Und besonders bei technischen Fragen und Angelegenheiten steigt so manche Generation sehr früh aus.

Das tut mir dann auch sehr früh sehr leid und jedes Mal nehm ich mir vor, daran zu arbeiten – aber heiliger Bimbam, das ist so viel leichter gesagt als getan.

Dennoch höre ich der Generation auch gern mal zu, wenn sie von „früher“ erzählt, ist ja schließlich oft ein Leben, dass wir nur aus irgendwelchen Büchern, Filmen und Reportage kennen und bei dem aktuellen Stand des technischen Fortschritts nicht selten surreal wirkt.

So auch ein bisschen bei Ruby. Ruby ist 86 Jahre alt, was man ihr ehrlicherweise auch ansieht. Aber scheinbar noch immer unfassbar fit, auch im Kopf:

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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