Schach mal anders: Prince Chazz
Schach war ja schon so manches Mal Thema hier und jedes Mal fühlt es sich ganz komisch an, darüber zu schreiben, weil ich die Regeln zwar beherrsche, aber dann hört es auch schon auf. Will sagen: Ich kanns, aber kann es nicht. Bin scheinbar einfach nicht der große Stratege, der sich einbildet, Züge von anderen vorauszusehen, um sie dann zu meinem eigenen Vorteil zu nutzen – was dann auch erklärt, warum mir eine große Karriere in Politik und Management verwehrt blieb. Aber das ist okay, dafür kann ich morgens noch in den Spiegel schauen.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich beruflich sehr viel Kopfarbeit leisten muss (oder darf?) und da ist es dann auch schön, wenn man sich in der Freizeit den eher leichteren Themen widmet. Und das ist Schach ja nun wirklich nicht.
Außer man spielt es mal auf eine andere, erfrischende Weise, wie zum Beispiel bei Prince Chazz. Ohne tiefergehende Recherche kann ich gar nicht sagen, wer das Ding gebastelt hat, aber es macht unglaublich viel Spaß.
Ziel ist dabei, dass man den kleinen Prinzen Chazz auf dem Feld umherbewegt und auf die gleichen Felder wie seine „Feinde“ bugsiert – was wiederum die klassischen Schachfiguren sind. Die dürfen sich dann auch nur basierend auf den klassischen Regeln bewegen, der Prince selbst hat die Freiheiten wie die Dame. Die ersten Züge erscheinen da noch recht simpel, aber für jeden besiegten „Feind“ tauchen zwei neue auf – was das Ganze dann auch schnell recht komplex werden lässt.
Umso beeindruckender ist dann auch das Leaderboard. Wer gern selbst eine (oder 15.664.161) Runde(n) spielen will, geht einfach hier lang.
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