Spiele-Tipp: Legion Was Here
Nachdem das neuerliche James Bond mir durchaus Spaß gemacht hat und ich damit offenbar nicht alleine bin, könnte man meinen, dass eine neue Ära an Spionage-Spielen startet. Zumindest geht es auch in „Legion Was Here“ ein bisschen um Spionage, aber dann doch auch anders als man denkt – wer aber Mission Impossible kennt, wird hier schnell an die Szenen erinnert, in denen Ethan Hunt und Co. Masken tragen und damit in die Rolle von anderen Personen schlüpfen.
Denn das ist auch der Kern von Legion Was Here. Als Spieler erhält man dabei Aufträge, um andere Gruppen (und Aliens) zu infiltrieren, was aber nur klappt, wenn man die Rolle eines Mitglieds einnimmt. Das bedeutet dann auch, dass man sein Äußeres anpassen muss. Hinderlich dabei ist, dass man keine exakte Vorlage hat und einfach nachbaut, was man sieht, stattdessen gilt es, die zur Verfügung stehenden Hinweise richtig zu deuten und darauf basierend seine Maskerade zu erschaffen.
Allein mit dem Aussehen ist es aber nicht getan, denn zu Beginn jeder Mission gibt es auch eine Art Verifizierungsinterview – auch hier stützt sich alles auf die Hinweise, die man zu Beginn erhalten hat.
Aliensrock hat das Spiel angetestet und dabei die Kamera mitlaufen lassen:
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf eine der Schaltflächen. Bitte beachten, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden können.
Ich hab die Demo am Wochenende auch mal angespielt und kann sagen: Das macht durchaus Spaß und liefert immer ein bisschen Nervenkitzel, weil man vorher nie weiß, ob man alle Hinweise richtig gedeutet hat. Ist aber auch nicht gerade einfach, denn schlichtweg Fakten wiederholen, die man vorher auf seine digitale Hand geschrieben hat, reicht nicht – bisschen nachdenken muss man auch schon.
Auf jeden Fall eine schöne Idee, ich bin gespannt auf die Vollversion. Wer es auch mal ausprobieren will, geht einfach hier lang und packt sich das Ding mindestens auf den Wunschzettel.
[via]