Sweet Tempest - Party in Panama - Was is hier eigentlich los

Sweet Tempest – Party in Panama

Sweet Tempest – Party in Panama Musik

Sweet Tempest - Party in Panama | Musik | Was is hier eigentlich los?

Aufbauend auf 80s Synthesizer-Klängen, ist Party in Panama ein kluges politisches Statement, der in Berlin lebenden Band . Es ist der erste Teil einer von Musikvideos begleiteten Trilogie des Regisseurs Matthew Thorne. Gedreht auf dem Balkan in Ost-Europa, wird eine graue, harte und verarmte Realität gezeigt, die im krassen aber nuancierten Kontrast zu den fröhlichen und scheinbar glatten Songs steht.

Der Song bedient sich des Panama Papers Skandals von 2016 und betont, „wie so wenige Menschen, über so viel Weltkapital verfügen“. Musikalisch erinnert er an Künstler wie Lykke Li, Little Dragon und La Roux, als auch an den Gelehrten-Pop der Pet Shops Boys oder das Unangepasste einer Stevie Nicks. Im Video begleitet man feiernde Jugendliche in einem prekären Belgrad, die im starken Kontrast der Geldgier der wohlhabenden „One-Percenter“ stehen. Es ist exemplarisch dafür, dass vor komplizierten Themen nicht zurückschrecken. Seien sie politisch, gesellschaftlich oder persönlich.

We support any kind of hedonism, but we’re disgusted by the insatiable lifestyle of the one-percenter exposed by the Panama and now Pandora Papers leak. Party in Panama is a commentary on that. These people build their so called wealth on the backbone of the small guy and apparently come away with it. It needs to stop. In gritty contrast, the video showcases hedonism in its purest form, full of love, laughter and friendship.

Luna Kira und Julian Winding gründeten ursprünglich in Kopenhagen. Neben ihrem paradoxen Bandnamen, wollen sie Leute mit ihrer Musik über Diskriminierung und Vorverurteilung zum Tanzen bringen. Ihre Songs können zunächst oberflächlich und kalt klingen, entpuppen sich aber als warmherzige Botschaften. Fragt man nach ihren musikalischen Einflüssen, sprechen sie von einer eigenwilligen Mischung aus Tom Waits und Ace Of Base (Von Letzteren nur das erste Album. Es ist ihnen wichtig, diese Abgrenzung zu erwähnen).

Luna und Julian leben seit über zehn Jahren in einer On-Off Beziehung. Gerade ist es On. Nachdem sich beide von ihren letzten Partnern trennten, feilen in Berlin an einer neuen musikalischen Identität. Der Dream-Pop aus der Jugend rückt in den Hintergrund und macht Platz für vehemente Synthesizer. Party in Panama ist überbordender Pop mit einer wichtigen Message. Sweet sind die beiden immer noch, aber eben auch messerscharf.

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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