Was sich im Inneren von Tiermumien befindet
War da nicht Anfang des Jahres mal was, das Wissenschaftler jahrtausendalte Bakterien im Eis gefunden haben und die – Überraschung – krass resistent gegen aktuelle Medikamente sind? Worauf ich hinaus will: Vielleicht ist das gar keine so tolle Idee, wenn man im alten Kram rumwühlt, weil dann eben doch Zeug zum Vorschein kommt, dass gar nicht mal so gut für uns Menschen ist.
Wobei, wir sind ja selbst nicht so gut für uns selbst, von daher ... vielleicht ja auch völlig egal. Und ich weiß, Forschung und so, kann ja auch helfen, wenn man Dinge findet, die erstmal gefährlich sind, aber man dann auf Basis dessen Mittel und Wege findet, wie man sich eben doch davor schützen kann. Aber ich bin ehrlich: Eine mitgemachte Pandemie reicht dann auch. Witzigerweise haben wir am Wochenende erst wieder drüber gesprochen und mussten einsehen, dass da auch einige gute Dinge bei herausgekommen sind. Ohne Corona würde ich vermutlich noch heute nicht regelmäßig von Zuhause aus arbeiten können (auch wenn der Trend weiterhin sinnlos rückläufig ist).
Wie dem auch sei, Forscher haben nun mal einen Blick in 3.000 Jahre alte Tiermumien geworfen. Ich selbst wusste gar nicht, dass man auch Tiere mumifiziert hat, aber ist ja auch nicht so, dass früher das Verhältnis zu Tieren nicht noch ein bisschen anders war. Vielleicht sogar besser.
Dabei hat man die Mumien aber nicht einfach ausgebuddelt und aufgefetzt, man ist ja schließlich Profi. Und hat entsprechend Gerätschaften wie Röntgengeräte und CT-Scanner, die man eher aus dem medizinischen Bereich kennt. Wer damit aber „in den Menschen“ reinschauen kann, kann damit auch Mumien durchleuchten.
Divine Creatures nennt sich das Projekt des British Museums und nachfolgend bekommen wir einen kleinen Einblick in die Arbeit:
Join Marie Vandenbeusch, Emma Phillips, and others in the British Museum as they embark on an exciting new research project aimed at better understanding the meaning and the evolution of animal mummification in ancient Egypt. We'll show you how we scan the mummies using X-rays in the museum, revealing what's inside these animal mummies, how we transport and CT scan them at a hospital, and then Marie and Emma breakdown the scan results, and explain how they add to our knowledge of the ancient Egyptian embalming practice.
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Keine Ahnung, wofür das am Ende wirklich gut ist, aber ... irgendwie find ich auch gut, dass das gemacht wird, ohne zu wissen, warum.
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