Wie der legendäre Eames Lounge Sessel gebaut wird
Vermutlich wird kaum einer was mit dem „Eames Lounge Sessel“ als Begriff anfangen können, aber tatsächlich ist der einigermaßen berühmt und ist jedem schon mal unbewusst begegnet – denn der wird gern in Filmen verwendet und hat durch sein Design so einen ganz eigenen Charme. Sieht ein bisschen aus, als ob er aus den 60ern oder 70ern gefallen wäre, wirkt gleichzeitig aber auch zeitlos und hat diesen Hauch von „da hat jemand Geld und Stil“, ohne zu aufdringlich zu sein. Oder anders gesagt: Würde bei uns Zuhause kam zur restlichen Einrichtung passen.
Aber nicht nur optisch macht der Stuhl etwas her, der ist wohl auch recht bequem, wobei ich da nur auf Erzählungen setzen kann, denn wie die Mehrheit ist mir das Ding nur optisch bekannt. Ich weiß aber auch, wie schwierig das Thema Sitzkomfort ist, diverse Bürostühle, die mal in meinem Besitz waren oder es noch immer sind, können da eine Geschichte von erzählen.
Das Problem ist dabei so einfach zu erfassen wie schwierig zu lösen: Du weißt halt immer erst nach einer gewissen Sitzzeit, ob das Ding auch tatsächlich für eine längere Nutzungsdauer taugt. Erschwerend kommt hinzu, dass langes Sitzen allgemein auf die Knochen geht, und dann kannst du auch noch so einen bequemen Stuhl haben, irgendwann schmerzt auch der.
Ich behaupte allerdings auch, dass der Eames Lounge Sessel gar nicht dafür gedacht ist, dass man darin 8 Stunden oder mehr vor dem Rechner sitzt. Hat aber das Wall Street Journal nicht davon abgehalten (warum sollte es das auch?), das Eames Office in der MillerKnoll-Fabrik in Michigan zu besuchen und mal ein bisschen in den Entstehungsprozess des Stuhls sowie seine Geschichte zu schnuppern:
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Wer auch so ein Ding will, muss allerdings tief in die Tasche greifen: bei Eames Office selbst legt man dafür mal eben 7.101,85 Dollar hin. Auch irgendwie ein wilder Preis, oder?
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