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In Peru bekämpfen sie Wasserknappheit einfach mit Nebel | Was is hier eigentlich los?
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In Peru bekämpfen sie Wasserknappheit einfach mit Nebel

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Nebel ist auch so ein ambivalentes Zeug. Als wir dieses Jahr unfassbar früh nach Föhr gefahren sind, weil wir zu doof waren, rechtzeitig eine Fähre mit angenehmer Reisezeit zu buchen, kamen wir mal wieder in das Glück, den Morgennebel genießen zu können. Wenn die Schwaden über das flache Land ziehen – das hat schon was.

Eklig wird es hingegen, wenn man direkt in so eine Schwade reinfährt und sich die Sichtweite auf schmale 30cm reduziert. Auto fahren, ohne was zu sehen, fetzt halt einfach nicht.

In Peru wiederum ist der Nebel beinahe schon überlebenswichtig, denn für wasserarme Regionen ist er dank Abel Cruz Gutiérrez und seinen Nebelfängern die perfekte Lösung.

Diese Nebelfänger sind quasi wie Segel, die in der Landschaft stehen, in denen sich dann das Wasser – was ja letztendlich Nebel ist – fängt. Für die spätere Verwendung wird es dann über Rohre in Tanks geleitet und aufbewahrt.

Hat leider noch keine Trinkwasserqualität, aber daran arbeitet Gutiérrez bereits, für die Landwirtschaft ist das aber schon mal eine große Hilfe. Und die Idee ist sowieso mehr als großartig. Nebel ist halt immer da:

Millions of people in Peru lack access to safe water and sewage services. But Abel Cruz Gutiérrez has a solution. Gutiérrez, president of the „Peruvians Without Water“ association, uses an ingenious system of „fog catchers“ to make water accessible to residents of Lima’s low-income neighborhoods. The fog catchers resemble large rectangular sailboat sails, which are composed of nylon nets that trap microdroplets of water. The nets are set up along the foggy areas of coastal Peru and are connected to pipes, which collect the water for larger storage tanks. Residents can then use this water as irrigation for crops or to raise animals. And while the water isn’t currently drinkable, Gutiérrez is working on a solution to that as well

[via]

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.
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