Wie Leute ihre Zeit von 1920 bis 2026 verbracht haben
Wir hängen alle zu viel vorm Bildschirm! Gut, das ist jetzt keine neue Erkenntnis und ehrlicherweise ist das ja auch zu verlockend im digitalen Zeitalter. Fix eine Taste gedrückt, ein Bildschirm getippt oder irgendwo wild rumgeswiped und schon kann man der mit sich konfrontierten Umwelt zumindest ein bisschen entfliehen. Und wenn man sich mal so umschaut, das Verlangen danach ist absolut nachvollziehbar, gerade wenn draußen dank Klimawandel mal wieder 4.153.657.986 Grad sind. Rumliegen und möglichst nichts tun ist da wirklich das Höchste der Gefühle.
Ich hab aber auch leicht reden, war ich doch letzte Woche noch im Urlaub. Aber so fair muss man auch sein, ich hab da auch viel vorm Bildschirm gehangen, hab allerdings auch eine ziemlich gute Ausrede: Ich lag 2 Tage mit miesem Fieber im Bett. Da kannste dann auch nicht viel machen, als auf iPad und Smartphone dich berieseln zu lassen. Außer vielleicht schwitzen und ich hab da echt viel geschwitzt. Also wirklich übertrieben viel.
Dennoch könnte man auch sagen, dass diese ganze Digitalisierung eben nicht nur Segen, sondern auch Fluch ist, zumindest wenn man sich mal anschaut, wie die Leute vorher ihre Zeit verbracht haben – nicht zuletzt, weil sie gar nichts anderes tun konnten. Data is Beautiful hat das mal wieder sehr gekonnt visualisiert:
How people allocate their 24 hours across commuting, entertainment, housework, and other daily activities from 1920 to 2026.
All figures represent the average U.S. adult aged 25 to 35 during each period, ensuring comparability across decades. The data reflects long-term shifts driven by industrialization, urbanization, television, the internet, smartphones, remote work, and changing social structures. The chart excludes sleep, work, and other activities with minimal variation, focusing instead on structural changes across decades.
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Insofern lasst uns das als Stein des Anstoßes nehmen, mal wieder rausgehen und das echte Leben genießen. Am besten wir verabreden uns direkt per WhatsApp, nachdem wir die letzten E-Mails geschrieben noch mal fix durch die Timeline gescrollt sind und das Ende von TikTok endlich erreicht haben ...
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