Das Fleisch-Imperium des Clemens Tönnies - Was is hier eigentlich los

Das Fleisch-Imperium des Clemens Tönnies

Das Fleisch-Imperium des Clemens Tönnies | WTF | Was is hier eigentlich los?

Irgendwie ist es immer schade, dass es erst diverse Krisen braucht, um essenzielle Missstände aufzuzeigen. Wobei, wenn es keine Missstände geben würde, würde es vermutlich auch keine Krisen geben. Oder so.

Jedenfalls hat die Pandemie nicht nur gezeigt, dass sehr viele Menschen eigentlich den ganzen Tag mit dem Klammerbeutel gepudert werden sollten, Eigenverantwortung ein Märchen ist und selbst wissenschaftliche Fakten schon lange nicht mehr den Stellenwert haben, den sie haben sollten. Sofern sie es denn überhaupt jemals hatten.

Aber auch im Kleinen wurden wir mehr oder weniger genötigt, bestimmte Freundschaften zu hinterfragen, mussten noch mal deutlich spüren, dass man sich Familie nicht aussuchen kann und wie wunderbar selbst die kleinen Dinge sind, wenn ein Spaziergang das höchste der Gefühle ist.

Und so eine Krise zeigt auch auf, was in so manchen Betrieben falsch läuft, von denen die breite Öffentlichkeit eher weniger mitbekommt. Tönnies zum Beispiel hat eher unfreiwillig bundesweit Schlagzeilen gemacht, als dort im großen Rahmen Infektionen ausgebrochen sind und man bei den Arbeitsbedingungen mal genauer hingeschaut hat.

Wenig überraschend: Die waren (und sind es vermutlich, nur eben nicht mehr so offensichtlich) fatal. Ich hab letztes Jahr schon einen längeren Artikel irgendwo gelesen, der sich mit der Person Clemens Tönnies beschäftigt hat – spannend ist da das falsche Wort, aber es hat Eindruck hinterlassen und mal wieder bestätigt, dass sehr viele Menschen als Kopf von Unternehmen … schwierig sind, was Charakter und Psychologie angeht.

Auch das ZDF Magazin Royale greift das Thema noch mal auf, weniger wegen Corona, dafür mehr aufgrund dessen, dass wir als Menschen Fleischkonsum einfach nicht mehr im Griff haben und maßlos über die Stränge schlagen:

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Die Lösung: Weniger Fleisch essen. Ist natürlich leichter gesagt als getan, gerade auch im Hinblick darauf, dass Alternativen übertrieben teuer sind. Womit wir eigentlich wieder bei der Eigenverantwortung wären, aber … es ist alles eben schlimm.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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