Der Kampf um die Fernbedienung und die pure Freude darüber

Der Kampf um die Fernbedienung und die pure Freude darüber

Machen wir uns nix vor: wer zu Hause die Fernbedienung hat, ist König. Er allein entscheidet über Aufstieg und Fall der abendlichen Unterhaltung, er allein entscheidet damit auch über Krieg und Frieden im zwischenmenschlichen Leben des heimischen Wohnzimmers. Niemand hat das deutlicher erkannt als ich, weswegen ich Line auch immer schief anschaue, wenn sie sich die Fernbedienung krallt. Sie macht das nämlich nicht nur einfach so und schaltet um, sondern entführt das königliche Unterhaltungszepter auch noch aus meinem Wirkungskreis.

Ich hingegen bin so human, höre mir die Senderwünsche gern ausführlich an – und ignoriere sie bei Nichtgefallen. Aber immerhin bin ich so human und belasse die Steuerungseinheit zumindest augenscheinlich in ihrem Wirkungsbereich, auch wenn sie sich schon verdammt strecken muss, um an die Knöpfe zu kommen.

Wenn sie es denn aber wieder mal geschafft hat, mich der naturgegebenen Macht zu berauben, und sie mir dann wiedergibt, sehe ich in etwa so aus:

Und nein, das ist mir nicht peinlich auch wenn ich etwas mehr als doppelt so alt bin, wie der kleine Knirps.

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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