Der letzte traditionelle Scheren-Macher Japans | Was is hier eigentlich los
Der letzte traditionelle Scheren-Macher Japans | Was is hier eigentlich los

Der letzte traditionelle Scheren-Macher Japans

Der letzte traditionelle Scheren-Macher Japans | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Für mich nach wie vor das gemeinste, was man kaufen kann und der ultimative Beweis, dass viel zu viele Menschen für blöd verkauft werden können, ohne dass sie es merken oder es sie juckt: Scheren in diesen fiesen Plastik-Verpackungen, die man nur aufbekommt, wenn man eine benutzt. Es lässt sich kaum in Worte fassen, wie sadistisch das eigentlich ist – aber die Leute kaufen es und ich kann mir richtig vorstellen, wie auf der Vorstandsetage den ganzen Tag nur gelacht wird, weil die Leute so bekloppt sind.

Auch das man unterschiedliche Scheren für Links- und Rechtshänder braucht, erscheint mir ein wissenschaftliches Rätsel zu sein, dass eigentlich schon längst hätte gelöst sein können, sich aber Lobby und Industrie mit Händen und Füßen gegen wehren. Erfolgreich, wie man sieht. Ich mein: bei Messern reicht ja auch eine „Sorte“

Dabei ist so eine eigentlich ein ultimatives Werkzeug, je nach Ausführung: man kann damit natürlich in erster Linie schneiden, aber auch Nüsse knacken oder widerspenstige Flaschen öffnen – um mal nur ein paar Anwendungsgebiete zu nennen.

Kurzum: Ein Leben ohne ist möglich, aber sinnlos. Und einer, der auf diesem Gebiet mehr als bewandert ist, ist Yasuhiro Hirakawa, den ich vermutlich mit meinem vorhergehenden Gelaber und sein Nennen im gleichen Atemzug nun vollständig entehrt hab.

Denn Hirakawa ist der letzte verbliebene Scherenmeister, der die Dinger auf traditionelle Weise herstellt. Es erklärt sich von selbst, dass damit auch eine gewisse Qualität einhergeht, die allerdings auch ihren Preis hat – da kostet eine Schere dann auch eben mal $35.000.

Auf der anderen Seite: Qualität muss auch ihren Preis haben. Oder wie Oma sagte: Kaufste billig, kaufste zwei Mal.

When it comes to Japanese craftsmanship, knives often get all the glory. But in the city of Sakai, where traditional metalwork goes back centuries, there is one man who has built his legacy on something a little different. Master blacksmith Yasuhiro Hirakawa is the only traditional scissor maker left in . Using ancient methods, Hirakawa’s legendary scissors can take four times longer to forge than a traditional knife. To buy one of his creations can set you back a hefty amount—his most expensive pair of scissors cost $35,000. For bonsai craftsmen like Masakazu Yoshikawa, however, it’s a small price to pay for the chance to work with the highest quality tools.

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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