Der Selbsthilfe-Singh über schlechte Tage - Was is hier eigentlich los

Der Selbsthilfe-Singh über schlechte Tage

Der Selbsthilfe-Singh über schlechte Tage | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich bewundere ja immer Menschen, die total gut in Small-Talk sind, denn ich finde Small-Talk … nicht nur anstrengend, sondern auch hart unnötig. Ich muss da immer an einen ehemaligen Kollegen von Line denken, der mal zu ihr sagte, dass mit anderen Menschen reden einfach anstrengend ist. Und das ist es tatsächlich, zumindest wenn man nicht von Natur aus auf einer Wellenlänge liegt. Dreht es sich dann dabei noch um Small-Talk, wird’s richtig hart, weil Small-Talk nur bedingt viel Mehrwert stiftet.

Ich weiß natürlich, dass der zum Netzwerken sehr wichtig ist und man auch bei Small-Talk viel über seinen gegenüber herausbekommen kann, nur … bin ich maximal schlecht im Netzwerken und auch sonst recht lösungsorientiert. Da erst um den heißen Brei herumzureden, nur um mit jemanden connecten zu können, den man dann vielleicht irgendwann in 5 Jahren braucht … puh ey, absolut nicht meine Spielwiese.

Außerdem gibt es so viele Regeln beim Small-Talk, die einfach so überhaupt nicht offensichtlich sind. Das geht ja schon bei einem „wie geht’s?“ los. Normalerweise würden wohl die meisten einfach drauf los antworten und erzählen, wie es einem eben geht, tatsächlich dient die Frage aber nur der reinen Gesprächseröffnung und jede ehrliche Antwort fernab von „Gut und dir“ wird direkt als komisch und teils auch „zu drüber“ gewertet. Und sind wir mal ehrlich, das ist halt quatsch, weil man normalerweise einfach Fragen ganz normal beantworten sollte.

Keine Ahnung, ob es nun Unfähigkeit oder auch ein klein wenig Rebellion ist, aber ich antworte auch nach Jahren noch immer recht ehrlich auf die Antwort und bekomme dann auch entsprechend Gegenreaktionen, gerade wenn es eben nicht ein „gut und dir?“ ist. Immerhin kann ich diese Situationen aber ganz gut entschärfen, denn klar ist auch, dass eben nicht jeder Tag toll ist und man immer gut drauf sein kann – darf es ja auch gar nicht, sonst wird es normal und irgendwann gibt es kein gut mehr.

Glücklicherweise bin ich mit der Meinung aber nicht alleine, denn auch der -Singh sieht das ganz ehrlich und akzeptiert einfach, dass es auch mal schlechte Tage gibt. Und gibt auch gleich noch einen praktischen Tipp, wie man mit solchen Tagen umgehen sollte:

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Also lasst uns einfach alle wieder nach Hause gehen und schauen, ob morgen besser wird.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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