Die Sandkatze - Was is hier eigentlich los

Die Sandkatze

Die Sandkatze Was gelernt

Die Sandkatze | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Wir müssen mal eben über die Sandkatze reden. Noch nicht davon gehört? Dann sind wir ja schon mindestens zwei, aber wer weiß eigentlich schon, wie so normale Katzen in der Wildnis leben? Also mal davon abgesehen, dass die durch irgendwelche Städte stromern – aber so richtig in freier Wildbahn? Da konzentrieren sich die hiesigen Dokumentationen vor allem auf die großen Artgenossen, die nicht selten vom Aussterben bedroht sind.

Tatsächlich aber gibt es auch Katzen in der Wüste – also mindestens eine und das ist die Sandkatze. Ein Grund, warum man von der noch nicht wirklich viel gehört hat, ist vermutlich ihre Fähigkeit, sich extrem gut tarnen zu können. Jetzt nicht wie ein Chamäleon, die veranstalten ja richtige Zauberei, die Sandkatze hat einfach „Glück“ in Sachen Fellfarbe. Wird sie bedroht, legt sie sich ganz flach auf den Boden und ist dann so gut wie nicht mehr zu sehen.

Hinzu kommt, dass die Sandkatze deutlich kleiner als eine übliche Hauskatze ist und gerade mal irgendwas zwischen 1.500 und 3.500 Gramm wiegt, also auch noch verdammt leicht ist. Das hinterlässt dann im Sand auch kaum Spuren und schon hat man eigentlich den perfekten Mix, um von niemandem so richtig wahrgenommen zu werden.

Ebenso beeindruckend: In so einer Wüste wird es tagsüber ja nicht nur unfassbar warm, sondern nachts auch recht kühl – macht ihr aber nix aus, weil das Fell recht ausgeklügelt ist, vor allem an den Pfoten: Da sind so kleine, dichte und drahtige Haarbüschel, die direkten Kontakt mit dem Sand vermeiden. Und naja, hauptsächlich sind die auch nachtaktiv, weil es tagsüber eben einfach viel zu warm ist – hätte ich auch kein Bock auf Bewegung.

Und auch in Sachen Bewegung haben wir einiges gemeinsam, denn zwar kann die Sandkatze bis zu 40 km/h schnell rennen, aber mehr als 400 Meter sind da oft nicht drin. Schaff ich auch, sofern Zeitreise zu meinem früheren Ich möglich wären.

Auch ganz pfiffig (ja, pfiffig): Sie verscharrt ihre Exkremente im Sand und hat wohl auch gelernt, einfach die Augen zu schließen, wenn sie angeleuchtet werden, was halt die Erforschung von Sandkatzen und das bloße Finden extrem schwer machen. Sandkatzen haben scheinbar einfach wirklich keinen Bock auf Besuch und Interaktion mit Menschen.

Und doch gibt es mindestens ein kleines Filmchen über die Racker:

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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