Ein Apartment in New York für schlappe 135.000.000 Dollar - Was is hier eigentlich los

Ein Apartment in New York für schlappe 135.000.000 Dollar

Ein Apartment in New York für schlappe 135.000.000 Dollar | WTF | Was is hier eigentlich los?

Am Sonntag konnte ich es endlich verkünden, denn am Dienstag haben wir den Sack zugemacht und den wohl teuersten Kaufvertrag unseres Lebens unterschrieben. Also bis jetzt, weiß ja keiner, wann wir endlich im Lotto gewinnen oder der afrikanische Onkel endlich sein Vermögen überweist, statt ständig neue E-Mails zu schreiben, die dann im Spam-Ordner landen.

Selbstverständlich werd ich hier nicht locker flockig über den Kaufpreis sprechen, allein schon weil Line mir dann unendliche Schmerzen zufügen würde – aber ich kann immerhin sagen, dass wir okay gut verhandelt haben, zumal die Preise gerade zum Jahreswechsel noch mal erheblich angezogen haben.

Denn Fakt ist: Das ist alles nur noch krank. Bereits als wir mit der Finanzierung in den letzten Zügen waren, wurden die Prozente schon kräftig angezogen. Um das mal zu verdeutlichen: Aktuell würden wir einen Zinssatz bekommen, der doppelt so hoch ist wie der Zinssatz, den es gab, als wir mit dem ganzen Thema Finanzierung angefangen haben – was letztendlich bedeutet, dass man entweder monatlich mehr zurückzahlen oder einfach länger zahlen muss und somit insgesamt alles deutlich teurer ist. Nicht „ein paar 100€ teurer“, sondern wir reden hier von vierstelligen Beträgen. Und angefangen haben wir im Januar.

Dazu kommen natürlich die Immobilienpreise selbst obendrauf. Mittlerweile haben wir die ganzen Alerts und Newsletter abbestellt, aber es hat sich schon stark bemerkbar gemacht, dass wir letztes Jahr häufiger Benachrichtigungen bekommen haben, seit dem Jahreswechsel die Frequenz aber erheblich abgenommen hat. Das liegt nicht etwa daran, dass plötzlich weniger verkauft wird, sondern dass die Preise noch mal kräftig angezogen und so aus unseren Suchkriterien rausgefallen sind – und wir haben schon keine super hochwertigen Inserate angeboten bekommen, überall musste (und muss) in Renovierung bzw. Sanierung investiert werden.

Und was einem auch klar sein muss: Wer bezahlten Wohnraum finden will, muss immer weiter aus der Stadt rausziehen. Allein in Hamburg sind die Preise für Schrott überirdisch, in Berlin, Köln und Co. dürfte es nicht anders sein.

Sieht man auch am nachfolgenden Video, wobei es natürlich nur logisch ist, dass man in Summen hinlegen muss, die ein normaler Mensch nicht auf natürlichem Weg verdienen kann – finde aber auch „spannend“, dass das ob des Preises zumindest mich so gar nicht begeistert:

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Aber die Aussicht ist schon krass.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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