Ein Besuch bei einem Briefmarkensammler
Als ich krank war und TikTok komplett durchgeschaut hab, war auch das Ende von YouTube nicht weit. Die Langeweile ging dann so weit, dass ich irgendwann Videos geschaut hab, in denen Leute erzählten, wie sie mit KI simple Apps gebaut und sich so ein zusätzliches Einkommen aufgebaut haben. Sind halt diese typischen Videos, die zeigen sollen, wie simpel das doch ist, wir alle schon längst Millionäre sein könnten, aber gleichzeitig essentielle Dinge natürlich verschweigen.
Im Kopf hängen geblieben ist mir dabei ein Beispiel, dass erzählen wollte, dass man so eine App innerhalb von 20 Minuten bauen kann. Ja, kann man – aber auch nur, wenn man entsprechend vorbereitet ist (was der Dude natürlich war, der da interviewt wurde). Der hat dann im Endeffekt eine App gebaut, mit der Leute Briefmarken scannen und dann zusätzliche Infos abrufen können.
Davon mal abgesehen, dass ich mich nach wie vor schwer tue zu glauben, dass Menschen das tatsächlich nutzen, stößt mir vor allem sauer auf, dass niemand über die Folgekosten sprach. Das Scannen ist ja noch kein Problem, aber das Klassifizieren und zusätzliche Heranholen von Infos erzeugt natürlich Folgekosten – mindestens API-Calls, die auch nicht einfach vom Himmel fallen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Als Inspiration und Unterhaltung taugen die Videos sicherlich, aber einfach „nachmachen“ was dort vorgemacht wird – da würd ich vorher noch mal den eigenen Kopf einschalten.
Was uns aber immerhin thematisch zu Brian bringt, denn der sammelt Briefmarken schon seit Jahrzehnten und hat ein kleines Video-Team in sein Refugium gelassen, um ein bisschen über seine Leidenschaft zu sprechen:
Madstars explores an extensive stamp collection amassed over decades by Brian. The footage showcases the vast array of philatelic materials, ranging from organized albums to bulk boxes stored throughout the house. Interested collectors are encouraged to reach out via telephone to inquire about purchasing specific items from this remarkable, lifelong hoard.
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Das ... sind mal echt viele Briefmarken.
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