Ein Tisch aus recyceltem 3D-Druck-Material
Wer ein bisschen in dem 3D-Druck-Game drin steckt, wird irgendwann gemerkt haben, dass man dabei erstaunlich viel Müll produziert. Allen voran natürlich durch Drucke, die nicht direkt beim ersten Mal erfolgreich waren, aber auch bei Wechseln von Filament-Rollen fällt ein schnell ein bisschen Müll an und ganz wild wird es, wenn man mit mehreren Farben, aber deutlich weniger Düsen druckt. Dann muss automatisch Müll produziert werden, damit die Düse gereinigt ist, weil ansonsten die Farben nicht sauber gedruckt werden können.
Insofern ist das ein tolles Hobby, dass mir auch nach Jahren noch Spaß macht, aber mit Naturschutz und Umweltgedanken sollte man dabei nicht um die Ecke kommen.
Womit wir bei der Frage sind, was man aus dem Müll Sinnvolles machen kann. Ich hab schon mal drüber nachgedacht, mir so einen Schredder und eine Filament-Maschine zu kaufen, weil man das Zeug ja eigentlich noch gut verwenden könnte, gerade wenn Farben dann doch egal sind, aber ... das kostet auf der einen Seite gute Geld, auf der anderen ist das auch recht aufwändig und hier irgendwelche Filament-Fäden rumhängen zu haben und komplett auf die Physik zu vertrauen, wenn es doch eigentlich um maximale Präzision geht ...
Oder man macht es so wie Morley Kert und baut sich aus den Resten einfach einen Tisch. Da braucht man natürlich viele Reste und ich spoiler direkt – ich hab da irgendwie was anderes erwartet:
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Aber hey, dennoch besser als das Zeug einfach nur wegzuwerfen.
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