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Schreibmaschinen reparieren – Ein vom Aussterben bedrohter Familienbetrieb in New York

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Immer, wenn ich mal wieder irgendwo eine alte Schreibmaschine sehe, denk ich mir: eigentlich wär das schon ziemlich geil, so ein Ding zu Hause zu haben und mal wieder vollkommen undigital irgendwas zu schreiben. Bloggen unplugged quasi. Dass dennoch bisher keine Schreibmaschine bei uns zu Hause steht, liegt aber nicht nur daran, dass ihr vermutlich kaum zum Lesen der täglichen Beiträge hier extra nach Hamburg kommen wollen würdet.

Mal abgesehen vom Platz, der nicht vorhanden ist, können die Dinger natürlich auch kaputt gehen. Während man am Rechner im Notfall einfach Treiber aktualisiert oder das System neu aufsetzt, muss bei so einer Schreibmaschine dann doch der Fachmann ran – Handwerk ist da gefragt und auch wenn meine Hände ihr Werk auf einer Tastatur recht schnell verrichten, fehlt dann doch das nötige Talent, Verständniss und Fingerspitzengefühl für eine Schreibmaschine. Denn so schwer die Teile auchs ein mögen, sensibel sind sie dennoch.

Die Gramercy Typewriter Company in New York wäre da eigentlich genau die richtige Anlaufstelle, allerdings ist New York dann eben auch nicht direkt um die Ecke. Die Firma ist dennoch bemerkenswert, denn mittlerweile geht sie in die dritte Generation über und ist dabei stets in Familienhand geblieben.

1932 gegründet hält aktuell noch Paul Schweitzer Sr. die Zügel in der Hand – und auch das bereits seit den 50ern. Die Kollegen von Huck haben den Familienbetrieb besucht und ein kleines Portrait über Firma und Inhaber abgedreht:

A father and son keep typewriters tapping with their 84-year-old business in New York.
The latest in our Family Business series, which celebrates people passing down would-be lost arts to their children and children’s children.

All zu viele Sorgen muss man sich aber nicht machen, denn offenbar geht auch dieser Betrieb mit der Zeit und kümmert sich auch um Drucker und Gerätschaften aus der heutigen Zeit.

[via]

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