Ein Zahnstocherwettbewerb und was das mit Erdbeben zu tun hat - Was is hier eigentlich los

Ein Zahnstocherwettbewerb und was das mit Erdbeben zu tun hat

Ein Zahnstocherwettbewerb und was das mit Erdbeben zu tun hat | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja großer Fan von technischen Neuerungen, wobei ich gerade in letzter Zeit meinen prinzipiellen Enthusiasmus bei fast allem und jedem, das neu war, deutlich zurück gefahren hab. Gerade diese ganze Web3.0-Nummer scheint mir ziemlich … absurd. Metaverse, NFTs und was es da nicht noch alles gibt – mal unter uns, das ist doch nur da, weil man einfach irgendwas mit seiner Zeit anstellen muss und erfüllt nicht wirklich einen höheren Zweck, oder?

Was ich wiederum extrem gut finde: Die Corona Warn-App. Hätte meiner Meinung nach direkt verpflichtend werden sollen und auch wenn das Projekt insgesamt übertrieben teuer ist und nur bedingt zur Eindämmung der Pandemie beigetragen hat (weil sie halt unter dem leidet, unter dem nahezu alle Apps leiden – zu wenig Nutzerschaft), hier wurde sehr vieles sehr richtig gemacht. Wer wissen will, wie es – abgesehen vom Ergaunern von öffentlichen Geldern und Ausnutzen von Dummheit auf politischer Ebene – nicht geht, schaut sich einfach die Luca-App an.

Oder auch so manche Warn-App, die einem vor Unwetter und widrigen Situationen warnt. Klar, wirklich viel hab ich mit den Warnungen nicht angestellt, außer eben zu wissen, dass es draußen wieder stürmt oder einfach nur arschglatt ist – aber fest steht auch, dass die sich immer häufiger melden werden. Stichwort Klimawandel und entsprechend veränderte Wetterbedingungen. Ich will nicht wieder das Ahrtal ins Feld führen, das haben wir mittlerweile medial wieder gut verdrängt – aber mit einem besseren Warnsystem hätte es durchaus glimpflicher ausgehen können, zumindest was Menschenleben angeht. Und ja, die ganzen Warn-Apps sind da nur ein Teil von Vielen und bei Weitem noch nicht ausgereift.

Wobei ich mich zuletzt auch gefragt hab, ob die tatsächlich überhaupt nutzbar sind. Denn – lass mich lügen – mittlerweile hab ich das 4. oder 5. Mal die Warnung bekommen, dass es eine Sturmflut in Hamburg geben wird. Das klingt vermutlich drastischer als es ist und eigentlich ist hier nur spannend, dass das Wasser höher steigt als sonst – kommt mir dennoch viel deutlicher vor, als das zum Beispiel letztes Jahr der Fall war. Da stellt man sich schon die Frage, ob das nun tatsächlich stimmt oder da wieder jemand übereifrig in der Zentrale den Knopf gedrückt hat. Wobei, lieber einmal zu viel als zu wenig.

Aber nicht nur Apps und sonstige Warnsysteme sind da nützlich, auch in Sachen Architektur und Ingenieurskunst muss man auf Zack bleiben und immer neue Wege finden, sich den natürlichen Gegebenheiten anzupassen.

Beim Sojo University Derpartment of Architecture gibt es unter anderem dafür einen kleinen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer mit n Konstruktionen entwerfen, die dann auf ihre Erdbebenbeständigkeit getestet werden. Zugegeben, klingt langweilig, aber irgendwie fiebert man dann doch recht schnell mit und hofft, dass so manches Türmchen einfach für immer stehen bleibt:

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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