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Ein zusätzliches Auge für alle „Smombies“ - Was is hier eigentlich los Ein zusätzliches Auge für alle „Smombies“ - Was is hier eigentlich los

Ein zusätzliches Auge für alle „Smombies“

Ein zusätzliches Auge für alle „Smombies“ | WTF | Was is hier eigentlich los?

Ich bin genau ein Mal in meinem Leben gegen einen Laternenmast gelaufen und das liegt Gott sei Dank schon viele, viele Jahre zurück – in einer Zeit, in der ich noch regelmäßig Mickey Maus-Hefte gelesen hab. Keine Ahnung, ob es die noch gibt, aber ich würde wetten, dass mindestens die Gadgets früher einfach viel besser waren. Waren sie bei den Ü-Eiern nämlich auch und warum nicht sollte da sinnlos eine Verbindung bestehen?

Auf jeden Fall hab ich es damals für eine gute Idee gehalten, direkt nach dem Kauf meine Nase in das Heft zu stecken und bereits auf dem Weg nach Hause die ersten Geschichten zu lesen. Und dann macht es halt DONG und man wird zum Gespött der Nachbarschaft. Glaub ich zumindest, ich hab zumindest niemanden lachen gehört, peinlich war das aber dennoch.

Und doch war ich damit vermutlich der erste Smombie, den es je gab, wobei Smombie ja für -Zombie steht, und an s war damals noch nicht zu denken, zumindest außerhalb der Garage von Steve Jobs. Combie trifft es da schon eher, also Comic-Zombie.

Ist ja aber auch egal, denn das Problem hat sich nicht durch Comics, Bücher, Magazine und Zeitschriften verstärkt, sondern durch das Aufkommen der s und Menschen, die die ganze Zeit nur noch aufs digitale Display schauen. So sehr, dass man sich von diversen Unfällen erzählt, bei denen Leute mit dem Blick aufs Handy einfach auf die befahrene Straße laufen. Gesellschaftlich will man das natürlich nicht, für mich klingt das in erster Linie aber nach natürlicher Selektion. Auf Dauer geht das natürlich aber auch ins Geld, so ein Mensch verursacht ja dennoch mindestens Blechschäden.

Im 21. Jahrhundert gibt es aber keine Probleme, die nicht mit Technik gelöst werden, so auch dieses: Paeng Min-wook – Student aus Südkorea – hat dafür ein drittes Auge erfunden, dass für einen nach Hindernissen schaut. Was früher ein Zeichen für die Fähigkeit in die Zukunft schauen zu können war, hilft jetzt dabei, dass man niemanden in die Hacken latscht oder gegen Häuserwände rennt:

South Korean designer Paeng Minwook has invented a gadget called a “third eye” to help keep smartphone addicts safe as they walk while looking at their phones. Paeng said the device is meant to criticise modern-day phone users, whom he calls “Phono sapiens”.

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Vom technischen Aspekt her durchaus cool. Darüber hinaus aber schon in vielerlei Hinsicht recht wtf-ig. Packt stattdessen einfach mal das Handy zur Seite.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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