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Eine seltene Deepstaria-Qualle | Was is hier eigentlich los

Eine seltene Deepstaria-Qualle

Eine seltene Deepstaria-Qualle | WTF | Was is hier eigentlich los?

Das Ding hier hab ich schon eine ganze Weile als Tab offen gehabt, natürlich immer wartend auf den perfekten Tag, an dem ich dazu einen Beitrag schreiben kann. Nur … der kam halt nicht, weil wir hier eben nicht oft über Wissenschaft reden und ich auch eigentlich keine Meinung zu Quallen hab.

Wobei das nicht richtig ist, denn die haben mir mal einen So0mmer meiner Kindheit versaut. Das war wie üblich an der Ostsee und warum auch immer gab es in dem Jahr eine richtige Quallenplage, sodass das komplette Wasser voll mit den Dingern war. Und da ich zu der Zeit regelmäßig Baywatch schaute und dort immer nur die gefährlichen Vertreter der Gattung gezeigt wurden, hatte ich auch eine vollkommen rationale Angst vor den Viechern – da war es auch egal, dass mir die halbe Familie zeigte, dass die eigentlich ungefährlich sind. Für mich waren es direkte Ausgeburten der Hölle.

Ansonsten sind Quallen aber recht langweilig. Bestehen halt fast nur aus Wasser, können keine Kunststücke und quallen nur so vor sich hin – als Haustiere totale Versager, quasi.

Und doch haben sich ein paar Wissenschaftler neulich tierisch gefreut, denn mit der Deepstaria haben sie eine äußerst seltene Art vor die Kamera bekommen. Das Besondere: sieht ein bisschen anders aus als die üblichen Quallen, die man so kennt:

This translucent Deepstaria jelly unfurled as it whorled and shapeshifted in currents created by ROV Hercules’ thrusters. Its bright red resident isopod, a relative of the pillbug, can be spotted hanging on for the ride!

Lacking stinging tentacles like other jellies, Deepstaria can close the opening of its expansive bag-like bell, trapping any prey that has floated inside. The geometric mesh pattern is an intricate network of canals that lead back to its stomach at the top of the bell. As the jelly can reach a large size when inflated, these channels help distribute nutrients across the entire expanse. Like many Deepstaria, this observed specimen included a bright red isopod taking up residence in the scyphozoan’s bell. The full extent of this association is unknown, but it is likely that this small crustacean consumes pieces of jelly while remaining hidden from predators.

Mir bleibt mal wieder nur zu sagen: Nature, you are scary!

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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    Martin hat diesen Beitrag auf wihel.de erwähnt.

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