Heimwerkerchemiker Kliemann bastelt sich einen Gartentisch

Heimwerkerchemiker Kliemann bastelt sich einen Gartentisch

Zugegeben, so langsam aber sicher werd ich neidisch auf den Herrn Kliemann. Nicht wegen seinem unfassbar grandiosen Talent, Zeug aneinander schweißen zu können oder weil er deutlich besser programmieren kann als ich – nein, aber was er mittlerweile aus seinem Haus bzw. besser gesagt aus seiner Terasse gemacht hat, das nötigt mir sehr viel Respekt ab. Ein richtig kleines Idyll ist da entstanden und während ich immer noch darüber nachdenke, wie er sich das finanziell überhaupt leisten kann, bastelt er einfach immer weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter …

Neuestes Kunstwerk ist ein Gartentisch aus ein (oder zwei?) alten Scheunentüren gezimmert. An sich natürlich wieder eine recht einfache Geschichte – Metallgestellt zusammengeschweißt, Holz bearbeitet, alles mit Elan zusammengeschmissen und fertig. Aber auch hier kommt es wieder auf die kleinen Details an, Optik passt, das Gestell ist Orkan-sicher und die kleine Einlassung für Bier und Kram ist einfach nur genial:

Unsere Terrasse brauchte einen neuen Tisch und ne Bank um an Grillabenden alle Dudes und Dudetten unterbringen zu können. Deswegen habe ich aus einem alten Scheunentor (obere und untere Hälfte) einen einzigartigen Gartentisch gebaut, das Ding in etlichen Schritten abgeschliffen anschließend lackiert und auf die selbstgeschweißte Unterkonstruktion (8x8cm Stahl) geschraubt. Gartenmöbel müssen also nicht immer teuer sein. Dazu noch eine einfache Bank aus ner Gerüstbohle auf 3 massiven 6×6 Metallfüßchen + etwas Lack.

Der Gartentisch bzw. Terrassentisch ist gut 70cm hoch, knapp 3 Meter lang und 1,20 breit. Somit hat das Ding genug Luft für ein paar Extras in der Mitte. Also habe ich einen 20 x 80 cm großen Schlitz aus der Mitte geschnitten und 2 versch. Metall-„Eimer“ gebaut, die man einfach auswechseln kann.

Der eine ist für Kräuter. So kann sich jeder Gast am Tisch flott zu etwas Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum verhelfen. Der Pott hat Löcher im Boden, so dass das Wasser beim Gießen ablaufen kann.

Der Andere ist für Getränke, (fast) perfekt zugeschweißt und dann mit Silikon dichtgeschmiert. So kann nix mehr raus oder rein. Dann einfach Wasser rein und mit Eis auffüllen. PENG: Die Meute dreht am Rad.

Neid, purer Neid. Aber eben von der positiven Sorte, denn Kliemann ist nach wie vor einer von den Guten und der hat es dann auch schlichtweg verdient. Und das man mehr von Franzi sieht, kann man ja auch nur begrüßen. Keine Ahnung, wo das mal enden soll, aber so wie es jetzt aussieht, hoffe ich, dass wir noch weit davon entfernt sind.

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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