Hyperlapse: Frankfurt am Main
Kann man ja auch ruhig mal zugeben: Ich war noch nie in Frankfurt. Dafür aber in München, Berlin und Köln, natürlich Hamburg und vielen anderen Städten – und so richtig weiß ich auch nicht, warum ich das extra erwähnen muss. Aber Frankfurt ... da kann ich auch nur auf die üblichen Klischees zurückgreifen und die sorgen jetzt nicht gerade dafür, dass da ein positives Bild von Frankfurt entsteht.
Irgendwas mit Drogen, vor allem schreckt mich aber ab, dass da so viele Wolkenkratzer stehen und die wohl nahezu ausnahmslos Banken gehören. Und wir wissen ja: Banken sind nicht unsere Freunde, was aber auch vermehrt an den Banken liegt, weil die halt genauso viel Schindluder treiben, wie nahezu alle, die mit viel Geld hantieren. Will sagen: Müsste so nicht sein, ist aber so, weil Menschen halt dummes Zeug machen.
Zudem gilt Frankfurt nicht gerade als grüne Oase unter den deutschen Großstädten, wobei ... bei München und Köln hab ich den Eindruck auch nicht und selbst Berlin oder Hamburg hat da nur ein paar Ecken. Großstädte halt.
So richtig arbeitet das nachfolgende Hyperlapse von Kirill Neiezhmakov nicht dagegen, zeigt mir dann aber doch mal ein paar Ecken, bei denen ich nicht gedacht hätte, dass sie zu Frankfurt dazu gehören. Mag aber auch daran liegen, dass ich auch kein so großer Fan von Hyperlapse bin:
You might wonder about the title. It's a play on words that captures the essence of this city. Frankfurt sits on the Main River, which is the heart of the region. But in this video, "Stream" also represents the relentless flow of time, traffic, and clouds that defines a hyperlapse. It's not just Frankfurt am Main — it's a city in constant motion.
Often, people assume these shots are made with drones or gimbals. In reality, the "secret" is far more grounded. It's all about manual precision.
For every hyperlapse sequence you see, I am physically moving the tripod, inch by inch, frame by frame. There is no automated slider or stabilizer doing the work for me. I use a geared head not just for support, but as a precision instrument. It's a slow process, but it creates a specific "organic" flow that software stabilization alone can never replicate.
Persönlich reicht mir das, um dort nicht zwingend selbst mal vorbeischauen zu müssen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
[via]


Eine Reaktion
Weitere Reaktionen