Karbidschießen – Wie Böllern, nur anders - Was is hier eigentlich los

Karbidschießen – Wie Böllern, nur anders

Karbidschießen – Wie Böllern, nur anders | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Wir müssen scheinbar noch mal über das Thema „n“ sprechen, auch wenn es da eigentlich nichts zu besprechen gibt: Unnötig laut, verpestet die Luft und ist auch alles andere als günstig, was aber scheinbar von einigen problemlos in Kauf genommen werden kann, wenn da ein Monatsgehalt reingesteckt wird, um „es den Grünen mal so richtig zu zeigen“. Darf man sich dann auch fragen, warum das nicht auch für andere Lebenslagen gilt und das Gejammer dann besonders groß ist.

Meine Meinung ist da recht klar: Einfach lassen. Oder zumindest den Profis überlassen, sieht dann ohnehin schöner aus, weil die sich halt nicht (nur) auf Krach fokussieren, sondern vor allem auf Optik Wert legen und darum geht’s im Kern ja. Gerade nach den Vorkommnissen in Berlin, aber auch anderen Städten bin ich dennoch stark für „einfach lassen“ – es hätte ja nur Vorteile, nicht zuletzt weil dann ein Fettnäpfchen weniger für unsere Bundesverteidigungsministerin zur Verfügung steht (die hat das mit ihrem Video wirklich ernst gemeint, oder?)

Und wer so gar nicht ohne Krach kann, kann sich ja mal dem Karbidschießen zuwenden. Das ist vor allem eine Tradition in den n, bei der ein Gefäß mit aus Calciumcarbid und gewonnenem Acetylen zum Knallen gebracht wird.

Logisch, dass das nicht ganz ungefährlich ist, das gilt allerdings bei allem, was mit Knallen zu tun hat ([hier unangebrachten Mutterwitz einfügen]) und wird deswegen behördlich streng limitiert – ein Schelm, wer jetzt hier nach Parallelen zum üblichen n sucht.

Das Prinzip ist dabei relativ simpel: Calciumcarbid wird in eine Tonne gefüllt, nass gemacht und das Gemisch dann über ein kleines Loch entzündet. Das gibt dann einen lauten Knall und Deckel oder Ball werden irgendwohin geschossen – sieht dann so aus:

Karbidschießen – Wie Böllern, nur anders | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Schwierig ist dabei wohl die richtige Mischung aus Calciumcarbid und zu finden und den richtigen Zeitpunkt fürs Anzünden zu finden. Daher ist vermutlich auch hier – genau wie beim n – die bessere Alternative: einfach lassen.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

2 Kommentare

Ping- & Trackbacks

  1. Pingback: WIHEL (@wihelde)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Abo ohne Kommentar

Bei Kommentar-Abgabe werden angegebene Daten sowie IP-Adresse gespeichert und Cookies gesetzt (öffentlich einsehbar sind - so angegeben - nur Name, Website und Kommentar). Alle Datenschutz-Informationen dieser Website gibt es hier zu sehen.
Kommentare werden standardmäßig moderiert. Dein Kommentar erscheint erst, wenn er freigegeben wurde.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"