Martin
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Küchensiebe aus Stahlhelmen

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Im letzten Jahr schlug das Thema Upcycling auch bei uns hier auf – ironischerweise als ein kleines Sponsoring, wobei ich dafür gar kein Geld gesehen hab, aber immerhin auch ein bisschen Upcycling für den heimischen Gebrauch. Kleine Gadgets für Line, damit der „Happy wife, happy life“-Akku wieder aufgeladen wird. Dennoch ein schönes Thema, weil es tatsächlich einfach sinnvoller ist, bestimmten Sachen eine neue Funktion zu geben, statt sie einfach nur wegzuschmeißen.

Genauso hat es tatsächlich mehr als ein Jahr gedauert, bis wir endlich mal wieder Glasflaschen von Arizona Ice Tea gefunden haben. Die hatte Line in irgendeinem Restaurant als Vasen gesehen und für gut befunden – natürlich genau zu dem Zeitpunkt, als man die Dinger nur noch in Plastikfalschen kaufen konnte. Dank zweier Pressevorführungen im Hamburger Passage-Kino und meinem „Pff, die nehm ich einfach mit“-Geschick konnten wir aber auch das Problem lösen und diesem neuen Hype weiter fröhnen.

Wie dem auch sei, der Trend ist aber gar nicht so neu, wie man vielleicht glauben mag. Denn bereits 1946 war man mehr oder weniger gezwungen, aufs Upcycling zu setzen. Der Krieg vorbei, der Großteil zerstört – dafür hatte man aber jede Menge Stahlhelme in den Hallen. Man war also nicht dumm und hat daraus kurzerhand Küchenutensilien gebaut. Trotz des traurigen Hintergrundes find ich das gerade sehr schön:

[via]

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