Line, sag mal was zu… Keksen

Line, sag mal was zu... Keksen

Am Wochenende waren Moody und ich seit langer Zeit mal wieder bei Keks&Co. Die meisten von euch da draußen werden vermutlich nicht wissen, was Keks&Co ist. Ich werd euch das mal kurz erläutern. Keks&Co ist ein Bahlsen Outlet, in dem Bahlsen Gebäck zweiter Wahl für wenig Geld verkauft. Zweite Wahl sind die Produkte hierbei oft, weil sie gebrochen sind, das Verfallsdatum falsch aufgedruckt wurde, das Gewicht nicht ganz stimmte (es kann auch zu viel in der Packung sein) u.s.w.
Mit den eigentlichen Keksen, Chips und Kuchen ist aber alles in Ordnung, also schlagen wir da doch zu, zudem sich das Outlet auch ganz in unserer Nähe befindet.
Gegen Kekse gibt es generell nichts einzuwenden, das hat uns das Krümelmonster damals schon beigebracht, als es sang „C is for cookie and cookie is form me“.

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich eine Leidenschaft für Backen und Kochen habe und somit das Klischee einer Frau in diesem Punkt wohl gut erfülle. Daher gibt es auch im Hause Wihel oft frisch gebackenen Kuchen und natürlich ab und zu auch Kekse. Es gibt ja auch einfach nichts besseres, das man essen kann, als Kuchen, Muffins, Macarons oder Kekse. Davon könnte ich mich eigentlich ausschließlich ernähren. Moody und ich haben auch schon öfter darüber nachgedacht, hier mal ein paar Rezepte (dann vielleicht auch für Pasta-, Reis- und andere Gericht) zu veröffentlichen, aber wir sind uns nicht ganz sicher, ob ihr sowas gut findet. Vielleicht könnte sich der ein oder andere mal überwinden und seine Meinung dazu in den Kommentaren da lassen?

Um mein Lieblingskeksrezept für kommt ihr allerdings heute nicht herum, denn das wollte ich euch auf keinen Fall vorenthalten:

Triple Chocolat Cookies

Zutaten:

175g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
75g Vollmilchschokolade, gehackt
75g weiße Schokolade, gehackt
125g weiche Butter
175g Zucker
Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (am besten Größe M)
200g Mehl
1 TL Backpulver

Anleitung:

  1. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C /Umluft ein bisschen weniger) und zwei Backbleche, eventuell braucht ihr auch mehr, kommt auf die Größe der Kekse an, mit Backpapier auslegen.
  2. 175g Schokolade (wenn ich Vollmilchschokolade nehme, nehm ich auch immer ein bisschen mehr, damit es schön schokoladig wird) im Wasserbad schmelzen, kurz (ca. 4 Minuten) abkühlen lassen.
  3. Die Butter mit dem Zucker, einer Prise Salz und dem Vanillezucker mit dem Schneebesen eines Rührgeräts cremig verrühren. Dann das Ei unterrühren und das Ganze mit der geschmolzenen Schokolade mischen.
  4. Mehl und Backpulver mischen und mit den Rührern des Rührgeräts unter den Teig rühren.
  5. Die gehackte Schokolade unter den Teig heben und mit zwei Esslöffeln Teighäufchen mit Abstand zueinander auf die Backbleche setzen. Die Größe der Cookies und wie viele ihr letztendlich bekommt, bestimmt ihr hier mit der Größe der Teighäufchen selbst. Ich versuche hier immer ca. 15 Stück zu machen.
  6. Die Cookies auf den Backblechen nacheinander (!) im heißen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder der Kekse etwas dunkler sind und die Mitte der Kekse noch weich ist.
  7. Danach sehr gut auf dem Backpapier abkühlen lassen, da die Kekse am Anfang noch sehr weich und brüchig sind und schließlich nicht kaputt gehen sollten. Also nicht sofort vom Backpapier nehmen!

Das Gute an diesem Teig ist, dass man ihn so wunderbar variieren kann. Wer es nicht so schokoladig mag, lässt die geschmolzene Schokolade einfach weg und macht nur Schokostückchen in den Teig. Wer nicht einmal das möchte, macht nur den Grundteig und verfeinert ihn z.B. mit getrockneten Cranberries oder frischen Blaubeeren. Oder man nimmt nur weiße Schokolade und gesalzene Macadamia-/ Erdnüsse. Oder Smarties oder Schoko-Minz-Täfelchen oder Walnüsse oder oder oder.

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Blueberry-,Triple-Chocolat- und Macadamia-White-Chocolat-Cookies

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Falls jemand von euch das ausprobiert, lasst mich unbedingt wissen, wie euch die Kekse geschmeckt haben.
Ein kleiner Tip zum Schluss: Keksexperten munkeln, dass die Kekse ganz anders und viel besser schmecken, wenn man den Grundteig mit Schokostückchen für zwei Wochen in Frischhaltefolie verpackt in der Tiefkühlung lagert und ihn dann erst backt. Das werde ich demnächst auch mal ausprobieren.

Über Line

Sängerin, Gelegenheitsgenießerin, Fotografie-Liebhaberin, manchmal eine Herausforderung, literaturbegeistert, verrückt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer, moralisch flexibel und gekommen, um zu bleiben. Alle Beiträge von Alina ansehen.

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