Martin
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Mit Ben C. Solomon an der ISIS-Front

Am Wochenende hatte ich eine kleine Diskussion auf Facebook – Anlass war dieser eher humorig-mahnende Post gewesen, der natürlich ein paar AfD-Sympathisanten auf den Plan rief. Kennt man ja, wenn es gegen die geliebte Partei ist, müssen sofort die Pseudofakten herausgeholt werden – wo kommen wir denn hin, wenn plötzlich unterschiedliche Meinungen nebeneinander existieren dürften?

Wie auch immer, ich mag den Diskurs, allerdings auch nur, wenn er einigermaßen nachzuvollziehen ist. Was dabei aber auffiel: es sind natürlich immer die gleiche Argumente, die herausgekramt werden und es ist auch immer der gleiche Diskussionsverlauf. Ein Gespräch mit einer Wand ist da deutlich ergiebiger.

Was aber auch jedes Mal auffällt: der fehlende Realitätsbezug und sowas wie Verständnis. Es ist nun mal Fakt, dass in Syrien Krieg herrscht und die Menschen dort so ziemlich alles verloren haben, was ihnen lieb und teuer war. Ein Stück weit kann ich dieses Unverständnis aber nachvollziehen, denn Syrien liegt nun mal nicht gleich um die Ecke, da fällt es schwer zu begreifen, worüber man eigentlich redet. Umso wichtiger sind Bilder wie die nachfolgenden, in denen Ben C. Solomon begleitet von irakischen Einheiten direkt in Mosul unterwegs war und dabei auch einen Drohnenangriff des IS miterlebte:

Wer da noch behauptet, dass Geflüchtete ein Problem sind, der hat wirklich den Schuss nicht gehört.

[via]

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