Martin
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The Dresser: Anziehen per Rube-Goldberg-Maschine

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Man glaubt ja gar nicht, wie wichtig so eine Morgenroutine eigentlich ist. Ich stell das aber immer wieder an mir fest: ändert sich morgens was, kann ich auch gleich wieder ins Bett gehen, der Tag ist dann sowieso im Eimer. Das liegt vor allem daran, dass ich verdammt früh aufstehe und sowas von überhaupt gar nicht ausgeschlafen bin, da kann ich mit Abweichungen vom Masterplan einfach nicht umgehen – und auch nicht mit Unterhaltungen zu dieser unchristlichen Uhrzeit. Das führt sogar soweit, dass ich unter der Woche vor 9 Uhr mit gar keinem Menschen großartig kommunizieren will. Lediglich der hanseatische Weg (komplette Konversation durch Kopfnicken) sind gerade so gestattet.

Entsprechend sehen meine Morgen unter der Woche auch exakt immer gleich aus: aufstehen, im Arbeitszimmer Sachen zusammensuchen, einen Teil davon mit aufs Klo und dann erstmal Smartphone checken. Anschließend die üblichen Hygieneschritte, irgendwas zu Essen aus der Küche, Bürotasche fertig machen und los. Jeden. Morgen. Das. Selbe. Spiel. Und es funktioniert.

Joseph Herscher hat auch seine eigene Morgenroutine, wobei diese von der Normalität dann doch etwas abweicht – nicht zuletzt, weil er sich seine eigene Morgenroutine-Rube-Goldberg-Maschine dafür gebaut hat. Definitiv verbesserungswürdig (als ob ein mal kurz drüber bügeln reichen würde), aber die Idee ist nicht schlecht und geht schon in die richtige Richtung:

The Dresser was a live performance, November 2013 in Charlotte, NC, at McColl Center for Art + Innovation. It took Joseph Herscher a year to build and two months to test.

[via]

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