Was das Seitenverhältnis bei Filmen für Auswirkungen auf uns hat

Was das Seitenverhältnis bei Filmen für Auswirkungen auf uns hat

Lasst uns doch mal über Filme sprechen, das machen wir sowieso viel zu selten. Vielleicht kann ich dann sogar eine Kategorie daraus machen, die wir dann „Kino/TV“ nennen und in der immer mal wieder (weniger) gute Trailer auftauchen und eine kurze Meinung dazu – geile Idee oder? Muss unbedingt umgesetzt werden. Und wenn die erstmal steht, dann kann man auch mal über kleinen Tehoriekram reden, dem jeder Filmgucker ausgesetzt ist, der einem aber gar nicht so bewusst ist. Sowas ist ja grundsätzlich immer spannend, unterbewusste Beeinflussung sollte viel mehr thematisiert werden – ganz bewusst und so.

Da hätten wir zum Beispiel das Seitenverhältnis. Kennt jeder, früher war mal 4:3 der heiße, geile Shit – mittlerweile kneifen wir aus Gewohnheit die Augen zusammen, schwenken den Blick von links nach rechts und wieder zurück – 16:9 ist die Devise, mit der man die Herzen im Sturm erobert. Und im Kino gibt es gar 21:9, denn wer den längsten hat ist sowieso der Held vom Erdbeerfeld.

Klingt so im ersten Moment nach technisch sinnloser Weiterenwicklung – alles wird breiter und dafür flacher (wie so arbeitslose Nazis, die den ganzen Tag nur RTL und RTL2 gucken, die werden auch immer breiter und flacher, als sie eh schon sind – genau wie meine Sprüche), aber überraschenderweise lassen sich damit unterbewusst die Gefühle des Zuschauers zielgerichtet in Ecken lenken, wo sie gefälligst hingelenkt werden sollen. Geht es in der Handlung zum Beispiel um Rückblenden oder Stränge aus der Vergangenheit, wird kurzerhand zu 4:3 gegriffen und zack – wir wissen sofort Bescheid, ohne das jemand was gesagt oder erklärt hat.

Was mir tatsächlich zudem nie aufgefallen ist – mitunter wird in den Filmen lustig durchgewechselt:

Unterbewusstsein und so – ein ganz ein verrücktes Themenfeld.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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